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Splatterwelt.ch



Godzilla (2014 - Remake) [Film-Review]

am 11. Mai 2014 unter Abenteuer, Action, Creature, Creature-Invasion, Monster, Science-Fiction abgelegt

Godzilla


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Land: USA, Japan
Jahr: 2014
Regisseur:
Gareth Edwards
Schauspieler: Bryan Cranston, Elizabeth Olsen, Sally Hawkins, Aaron Taylor-Johnson, Juliette Binoche, Ken Watanabe, David Strathairn, Victor Rasuk, CJ Adams, Al Sapienza, Richard T. Jones, Brian Markinson…
Laufzeit:
ca. 123 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 14 Jahren
Release-Datum: 15. Mai 2014 (Kino - WarnerFox)
Offizielle Homepage: www.godzillamovie.com

Inhalt: 1999: Bei Bohrungen auf den Philippinen werden Überreste gigantischer Kreaturen gefunden. Etwas entkommt. Kurz darauf kommt es in dem japanischen Atomkraftwerk, bei dem der Amerikaner Joe Brody (Bryan Cranston) beschäftigt ist, zu einer Katastrophe. 15 Jahre später ist die Großstadt rund um das Kraftwerk als atomar verseuchtes Sperrgebiet deklariert. Doch Brody glaubt die offizielle Version des Grundes für das Unglück nicht (es soll ein Erdbeben gewesen sein). Als sein beim Militär beschäftigter Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) nach Japan reist, um seinen Vater zur Heimkehr in die USA zu bewegen, wird er von diesem zu einem letzten Trip in die gesperrte Zone überredet. Dort erkennt Joe Brody die gleichen Warnzeichen wie vor 15 Jahren und bald bricht auch schon das Chaos über die Gegend herein. Ein Monster, das kurz darauf auf den Namen Muto getauft wird und sich von Atomkraft ernährt, hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Während das Monster gen Hawaii zieht, sucht das US-Militär verzweifelt nach einem Weg es zu stoppen. Ichiro Serizawa (Ken Watanabe), der die Urzeitmonster seit Jahrzehnten erforscht, glaubt die einzige Lösung zu kennen: ein sagenumwobenes weiteres Monster und Mutos natürlicher Feind: Godzilla! (Filmstarts.de)

Einige Bilder zum Film


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Mein Fazit:

GOJIRA ist zurück auf der Grossleinwand. Zuletzt im Kino zu sehen war der “King of the Monsters” im Jahr 1998 im Remake von Roland Emmerich. Dieses Mal übernimmt Jung-Regisseur Gareth Edwards (Monsters) das Zepter. Und wenn man dem Marketing Glauben schenkt, dann verspricht Edwards Film, endlich wieder eine würdiger GODZILLA-Film zu werden.

Schon alleine der Cast lässt aufhorchen. Mit Bryan Cranston, Juliette Binoche, Ken Watanabe, sowie den beiden Jung-Stars Elizabeth Olsen und Aaron Taylor-Johnson, hat Gareth Edwards einen illustren und für einen Blockbuster doch eher untypischen Cast zusammengebracht. Im Film funktioniert der Cast dann auch wunderbar. Vor allem Cranston ist in seiner Rolle einmal mehr eine Bereicherung. Schade nur, dass bis auf Taylor-Johnson die meisten Figuren sehr wenig Screen-Time haben. Dazu kommt, dass die menschliche Hauptfigur (Soldat Brody), die von Taylor-Johnson gespielt wird, leider die am wenigsten Interessante von allen ist. Soldat Brody ist keine Figur, die den ganzen Film tragen kann. Hier hätte der Fokus besser ausgerichtet werden müssen.

Der eigentliche Hauptdarsteller des Filmes ist aber natürlich GODZILLA. Doch es dauert eine ganze Weile bis das Urzeitmonster auf der Leinwand in voller Pracht in Erscheinung tritt. Das ist jedoch nicht schlecht, sondern durchaus positiv. Denn Edwards erzählt zuerst eine Geschichte und gibt seinen Figuren einen glaubwürdigen Background. Dies gelingt ihm auch, bis zu einem gewissen Punkt. GODZILLA selber sieht grossartig und imposant aus. Wenn es losbrüllt, dann zittert das Trommelfeld. So muss das sein.

Der Höhepunkt und Schluss des Filmes ist ein genial inszenierter Kaiju-Fight. Vorher wird dieser mindestens 2 Mal angedeutet, aber erst beim 3. Mal bekommt man diesen lang erwarteten Showdown wirklich zu sehen über. Der Zuschauer wird hier leider unverständlicherweise mehrere Male vertröstet: Fight wird angedeutet und dann gibt es einen Ortswechsel und das Ganze beginnt wieder von vorne. Hierbei birgt der Film ein gewisses Frustrations-Risiko. Schade.

Grundsätzlich ist der Film jedoch unterhaltend. Es gibt einige schöne Hommagen an das japanische Original von 1954. Inhaltlich ist der Film jedoch kein Remake, welches die Original Vorlage einfach in die heutige Zeit transferiert. Es wird eine neue und eigenständige Geschichte erzählt. Auch die atomkritischen Haltung des japanischen Originals ist in Gareth Edwards Version unterschwellig spürbar.

Dieser GODZILLA ist um Welten besser als der Emmerich Film und im Kaiju-Vergleich auch viel besser als PACIFIC RIM. Allerdings bleibt das japanische Original noch immer unangetastet. Trotzdem sehenswert!

3.5/5 Totenköpfen

US-Trailer


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Bilder: © Warner-Fox. All Rights Reserved. ; Poster: IMP Awarads

Snowpiercer (2013) [Film-Review]

am 29. April 2014 unter Action, Drama, Endzeit, Thriller abgelegt

Snowpiercer

Snowpiercer

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Land: Südkorea, USA, Frankreich, Tschechien
Jahr: 2013
Regisseur:
Joon-ho Bong
Schauspieler: Chris Evans, Alison Pill, Jamie Bell, Tilda Swinton, John Hurt, Ed Harris, Octavia Spencer, Ewen Bremner, Luke Pasqualino, Song Kang-ho, Kenny Doughty, Steve Park…
Laufzeit:
ca. 126 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 14 Jahren
Release-Datum: 30. April 2014 (Kino - Ascot Elite)
Offizielle Homepage: www.snowpiercer.de

Inhalt: Nach einem missglückten Versuch, die globale Erwärmung zu stoppen, versinkt die Erde in einer neuen Eiszeit. Die wenigen Überlebenden sammeln sich in einem 650 Meter langen Zug, der durch die Eiswüste rast – ohne je anzuhalten. Innerhalb des Zuges existiert eine strikte Klassengesellschaft. Die große Masse lebt in elenden Verhältnissen im hinteren Zugteil, während eine kleine, reiche Minderheit in den vorderen Waggons ihren Luxus genießt. Doch unter den Passagieren des Prekariats macht sich Revolutionsstimmung breit. Der junge Anführer Curtis und sein Kumpane Edgar planen einen Aufstand, der Wilford, den Erfinder und Herrscher des Zuges, stürzen soll. Stattdessen soll Gilliam, das weise Oberhaupt der dritten Klasse, dessen Amt übernehmen… (Ascot Elite)

Einige Bilder zum Film

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Mein Fazit:

Was entsteht, wenn der südkoreanische Film-Autor und Regisseur Joon-ho Bong seinen ersten englischsprachigen Film dreht, mit Hollywood-Schauspielern sowie 40 Mio US-Dollar Budget? Ein Anti-Blockbuster mit dem Namen SNOWPIERCER.

Blockbuster deshalb, weil der Film optisch und produktionstechnisch durchaus als ein solcher angesehen werden kann. Und trotzdem, der Film ist alles andere als ein Blockbuster. Inhaltlich ist Joon-ho Bongs Film das pure Gegenteil zur üblichen Hollywood-Masse: Der Held macht Fehler, keine Figur ist sicher vor dem Tod und Gewalt wird in unbeschönigt gezeigt, aber nicht zelebriert.

Man kann sich natürlich über das unlogische, vielleicht sogar dämliche, Konzept des Filmes echauffieren. Es sei jedoch gesagt, dass SNOWPIERCER natürlich ein Science-Fiction Film ist. Und das wird auch nicht versteckt. Joon-ho Bong spielt sogar mit den Genre-Elementen, indem er diese wunderbar demontiert.

Die Stärke von SNOWPIERCER liegt klar bei dem, was sich im Zug drinnen abspielt: Vor allem im Kampf der Klassengesellschaften - genial inszeniert, spannend, treibend und kritisch. Joon-ho Bong widerspiegelt in seinem Zug, und den einzelnen Waggons, wunderbar wo die Probleme einer zukünftigen, aber auch gegenwärtigen, Gesellschaft liegen. Was passiert, wenn sich Arm gegen Reich aufwiegelt? Wer ist böse, wer ist gut? Dürfen Einzelne über das Leben Vieler entscheiden? Was für Pfeiler braucht eine Gesellschaft um überhaupt funktionieren zu können?

SNOWPIERCER ist klug, ironisch und unglaublich packend. Starke Science-Fiction, ein starker Anti-Blockbuster.

4.5/5 Totenköpfen

US-Trailer


Link

Bilder: © Ascot Elite All Rights Reserved. ; Poster: IMP Awarads

Gewinnspiel: Oldboy (2013 - Remake)

am 13. April 2014 unter Interne News abgelegt

Splatterwelt.ch präsentiert in Zusammenarbeit mit Universal Pictures ein Gewinnspiel zum DVD & Blu-Ray Verkauf von OLDBOY

Oldboy Remake

Was gibt es zu gewinnen?

2 Blu-Rays und 1 DVD für OLDBOY

Schreibe eine E-Mail mit deinem Namen, deiner Adresse sowie ob du eine DVD oder eine Blu-Ray möchtest und dem Betreff “Oldboy” an: gewinnspiel@splatterwelt.ch

Das Gewinnspiel läuft bis und mit Sonntag 20.04.2014

GEWINNSPIEL ABGESCHLOSSEN

Viel Glück!