Juli 2010
M D M D F S S
« Jun    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  


Splatterwelt.ch



Archiv der Kategorie 'Sex'

Grotesque [Film-Review]

am 02. August 2009 unter Asia, Cat-III, Folter, Horror, Sex, Splatter abgelegt

Grotesque

Grotesque

Grotesque_grossGrotesque_1

klicken für Vollansicht

Land: Japan
Jahr: 2009
Regisseur: Kôji Shiraishi
Schauspieler: Tsugumi Nagasawa, Hiroaki Kawatsure, Shigeo Ôsako
Laufzeit: ca. 73 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: www.sonypictures.com
VÖ-Datum Schweiz: Läuft am NIFFF 2009

Inhalt: Ein junges Liebespaar erwacht gefesselt an einem ihnen unbekannten Ort als Gefangene eines offensichtlich geistesgestörten Fremden. Der Unbekannte macht seinen beiden Opfern unmittelbar klar, dass sie nun eine Zeit des Schmerzes und der Pein erwartet. Er stellt ihnen aber ein Entkommen aus diesem Martyrium in Aussicht: Sie sollen ihn von ihren Überlebenswillen überzeugen. Doch der Weg zu dieser Erlösung ist gnadenlos hart, denn der Wahnsinnige versteht viel von seinem perversen Handwerk: Mithilfe diverser Folterwerkzeugen und ausgerichtet auf das größtmögliche Schmerzempfinden zerstört und verstümmelt er langsam die Körper seiner Gefangenen und degradiert sie zu fleischlichen Spielzeugen seiner ultragewalttätigen Gelüste…

Einige Bilder zum Film:

Grotesque_2Grotesque_3Grotesque_4

klicken für Vollansicht

Mein Fazit:

“Grotesque” ist der nächste Film in der Reihe des “ultra-über-super-duper-brutalsten-sickos-ever”. Das Resultat ist desaströs und ernüchternd zugleich.

Beginnen wir doch gleich einmal mit dem Gore und Splatter-Anteil. Dieser ist zu aller Überraschung ziemlich klein. Es gibt ein paar sehr gut gemachte Szenen, bei der einige Gliedermassen ihr Leben lassen müssen, doch richtig gorig wird der Film nie. Meistens hält die Kamera einfach nicht voll drauf. Der Fokus von “Grotesque” liegt aber auch weniger auf Gore und Splatter, sondern mehr auf der menschlichen Erniedrigung. Heisst: Minutenlange Befriedigungs Szenen, schlechte Psycho-Spiele…

Gegen den Streifen spricht vor allem, dass der Zuschauer null Bindung zu den Figuren aufbauen kann. Der Hauptgrund hierfür liegt bei deren extrem oberflächlichen Skizzierung. Man schaut zu und nimmt zur Kenntnis. Gegen Schluss wird dann zumindest noch versucht dem Täter ein Profil zu geben, was den Film aber nur noch schlimmer macht. Klischeehaftes “Deine Mutter ist eine Hure, und du hast keine Freunde” zeugen nur so von Lustlosigkeit.

Obwohl der Film nur 73 Minuten dauert, zieht er sich endlos in die Länge. Die handvoll netter Effekte, machen diesen Film nicht sehenswert. Der Schluss setzt dem Film noch einen oben drauf, aber dann ist es ja zum Glück endlich vorbei…

1/5 Totenköpfen

Trailer


Link

Blue Jeans [Film-Review]

am 03. Mai 2009 unter Sex, Thriller abgelegt

Blue Jeans

Teenager lieben heiss

Blue Jeans

Blue Jeans_gross

klicken für Vollansicht

Land: Italien
Jahr: 1975
Regisseur: Mario Imperoli
Schauspieler: Gloria Guida, Paolo Carlini, Annie Carol Edel, Gianluigi Chirizzi, Mario Pisu, Rino Bolognesi, Mario di Girolamo, Domenico Bua, Barbara Betti, Marco Tulli, Nicola Eliantonio, Rita D’Andrea…
Laufzeit: ca. 97 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Offizielle Homepage: -

Inhalt:
Daniele ist gerade mal 17 Jahre alt, weiss aber genau was sie will. Als sie den reichen Carlo kennen lernt, ist nicht nur seine Ehe in Gefahr, sondern auch sein Leben.

Einige Bilder zum Film:

Blue Jeans_1Blue Jeans_2Blue Jeans_3
Blue Jeans_4Blue Jeans_5Blue Jeans_6

klicken für Vollansicht

Mein Fazit:

“Blue Jeans” ist von der Story her gesehen wahrlich kein Meisterwerk, und trotzdem weiss der Film zu gefallen.

Hauptgrund hierfür dürfte wohl die bezaubernde Hauptdarstellerin Gloria Guida sein. Aber es sind nicht nur die Reize Glorias die den Zuschauer zu verzücken wissen. Der Streifen kann auch mit einem vorzüglichen Soundtrack und stimmigen Landschaftsaufnahmen überzeugen.

Wie bereits angedeutet, ist die Story jedoch etwas gar mau. Angefangen bei der Prostituierten Story-Line bis hin zum Thriller-Schluss, wirkt das Ganze sehr konstruiert und ist wenig überzeugend. Aber mal ehrlich: Bei einem Film mit Gloria Guida erwartet man alles andere als eine geniale Story.

Man kann abschliessend sagen, dass “Blue Jeans” mehr sein will als nur ein weiteres Schundfilmchen, sich dabei aber etwas übernommen hat und somit nicht punkten kann. Trotzdem hat der Film seine tollen Momente, und ist vor allem Fans von Gloria Guida zu empfehlen…

3/5 Totenköpfen

The Reader [Film-Review]

am 29. März 2009 unter Drama, Krieg, Sex abgelegt

The Reader

Der Vorleser

The Reader

The Reader_grossThe Reader_1
Reader_11Reader_12Reader_13
Reader_14Reader_15Reader_16
Reader_17

klicken für Vollansicht

Land: USA, Deutschland
Jahr: 2008
Regisseur: Stephen Daldry
Schauspieler: Ralph Fiennes, Kate Winslet, David Kross, Lena Olin, Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara…
Laufzeit: ca. 123 Minuten
Altersfreigabe: R (for some scenes of sexuality and nudity)
Offizielle Homepage: Link
VÖ-Datum Schweiz: 5. März 2009 (Kino - Ascote Elite)

Inhalt: Sie ist rätselhaft und viel älter als er… und wird seine erste Leidenschaft. Doch eines Tages ist Hanna (Kate Winslet) spurlos verschwunden. Erst Jahre später trifft Michael (David Kross/ Ralph Fiennes) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin.

Einige Bilder zum Film:

The Reader_2The Reader_3The Reader_4
The Reader_5The Reader_6The Reader_7
The Reader_8The Reader_9The Reader_10

klicken für Vollansicht

Mein Fazit:

Bernhard Schlink’s Roman “Der Vorleser” gehört zu meinen absoluten Lieblingsbücher. Logisch, dass ich deshalb schon lange Vorfreude für die Verfilmung hege.

Ich wurde dann auch nicht enttäuscht, denn Daldrys Interpretation des Stoffes ist mehrheitlich sehr Originalgetreu inszeniert. Trotzdem müssen einige Abstriche gemacht werden. So wurde eine extrem essenzielle Szene aus dem Buch nicht übernommen (vielleicht zu heftig?) und auch die Erzählstruktur wurde für den Film “aufgepeppt”.

Die Schauspieler-Auswahl ist vorzüglich. Allen voran natürlich Kate Winslet, die zu Recht für ihre Rolle der Hanna Schmitz mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Etwas schade ist, dass David Kross in seiner Rolle als Michael im zweiten Teil des Filmes nur bedingt überzeugen kann. Es entsteht bei weitem nicht dieselbe überzeugende Erschütterung der Figur (wie auch beim Zuschauer) wie es im Buch der Fall ist. Auch die Nebenrollen wurden mit tollen Schauspielern besetzt (Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara usw.).

Zusammenfassend gesagt ist es leider nicht die perfekte Verfilmung, es lohnt sich aber trotzdem den Film gesehen zu haben. Dies gilt besonders für Leute die das Buch (noch) nicht kennen!

3.5/5 Totenköpfen

Englischer Trailer


Link