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Archiv der Kategorie 'Asia'

Grotesque [Film-Review]

am 02. August 2009 unter Asia, Cat-III, Folter, Horror, Sex, Splatter abgelegt

Grotesque

Grotesque

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Land: Japan
Jahr: 2009
Regisseur: Kôji Shiraishi
Schauspieler: Tsugumi Nagasawa, Hiroaki Kawatsure, Shigeo Ôsako
Laufzeit: ca. 73 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: www.sonypictures.com
VÖ-Datum Schweiz: Läuft am NIFFF 2009

Inhalt: Ein junges Liebespaar erwacht gefesselt an einem ihnen unbekannten Ort als Gefangene eines offensichtlich geistesgestörten Fremden. Der Unbekannte macht seinen beiden Opfern unmittelbar klar, dass sie nun eine Zeit des Schmerzes und der Pein erwartet. Er stellt ihnen aber ein Entkommen aus diesem Martyrium in Aussicht: Sie sollen ihn von ihren Überlebenswillen überzeugen. Doch der Weg zu dieser Erlösung ist gnadenlos hart, denn der Wahnsinnige versteht viel von seinem perversen Handwerk: Mithilfe diverser Folterwerkzeugen und ausgerichtet auf das größtmögliche Schmerzempfinden zerstört und verstümmelt er langsam die Körper seiner Gefangenen und degradiert sie zu fleischlichen Spielzeugen seiner ultragewalttätigen Gelüste…

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

“Grotesque” ist der nächste Film in der Reihe des “ultra-über-super-duper-brutalsten-sickos-ever”. Das Resultat ist desaströs und ernüchternd zugleich.

Beginnen wir doch gleich einmal mit dem Gore und Splatter-Anteil. Dieser ist zu aller Überraschung ziemlich klein. Es gibt ein paar sehr gut gemachte Szenen, bei der einige Gliedermassen ihr Leben lassen müssen, doch richtig gorig wird der Film nie. Meistens hält die Kamera einfach nicht voll drauf. Der Fokus von “Grotesque” liegt aber auch weniger auf Gore und Splatter, sondern mehr auf der menschlichen Erniedrigung. Heisst: Minutenlange Befriedigungs Szenen, schlechte Psycho-Spiele…

Gegen den Streifen spricht vor allem, dass der Zuschauer null Bindung zu den Figuren aufbauen kann. Der Hauptgrund hierfür liegt bei deren extrem oberflächlichen Skizzierung. Man schaut zu und nimmt zur Kenntnis. Gegen Schluss wird dann zumindest noch versucht dem Täter ein Profil zu geben, was den Film aber nur noch schlimmer macht. Klischeehaftes “Deine Mutter ist eine Hure, und du hast keine Freunde” zeugen nur so von Lustlosigkeit.

Obwohl der Film nur 73 Minuten dauert, zieht er sich endlos in die Länge. Die handvoll netter Effekte, machen diesen Film nicht sehenswert. Der Schluss setzt dem Film noch einen oben drauf, aber dann ist es ja zum Glück endlich vorbei…

1/5 Totenköpfen

Trailer


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Tokyo! [Film-Review]

am 15. Februar 2009 unter Asia, Drama, Movie-News, NIFFF 2008 abgelegt

Neues Poster eingefügt und Link zum US-Trailer

Tokyo!

Tokyo!

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Land: Frankreich, Japan
Jahr: 2008
Regisseur: Bong Joon Ho, Léos Carax, Michel Gondry
Schauspieler: Jean-François Balmer, Denis Lavant, Ayako Fujitani
Laufzeit: ca. 120 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: http://www.tokyo-movie.jp/
VÖ-Datum Schweiz: Läuft im Programm vom NIFFF 2008

Inhalt: In Interior Design plant ein junges Pärchen, sich in Tokio niederzulassen. Während ihr ehrgeiziger Freund vor kreativer Energie überschäumt, findet die aus der Bahn geworfene junge Frau ihren Lebenssinn erst wieder… nachdem sie sich in einen Stuhl verwandelt hat! Der Macher von La science des rêves (2006) beweist einmal mehr, dass er die Codes des Surrealismus blind beherrscht.

Als eine Art verschrobener Quasimodo macht Merde von sich reden, weil er den Passanten Angst einjagt. Das Medienspektakel wird zu einer regelrechten Treibjagd, als das Ungeheuer anfängt, mit den im Abwasserkanal versteckten Granaten um sich zu werfen.

In einer von Erdbeben durchschüttelten Stadt verliebt sich ein Hikikomori (einer, der von der Gesellschaft zurückgezogen lebt) in eine junge Pizzalieferantin, die bei ihm zu Hause ohnmächtig wird. Er möchte sie unbedingt wiedersehen, was sich aber als schwierig erweist. (NIFFF 2008)

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit zum Film:

“Tokyo!” Besteht aus drei verschiedenen Episoden, welche auch von drei verschiedenen Regiesseuren gedreht wurden. Alle drei unterscheiden sich extrem voneinander, ergeben zusammen aber einen tollen Eindruck der Stadt Tokyo.

Die erste Episode “Interior Design” ist eine schöne Geschichte die das gewisse Etwas bestitzt. Starke Charakterzeichnung und zum Schluss hin die nötige Absurdität (welche aber als perfekter Spiegel der Protagonistin fungiert) um dem Film dieses “Etwas” zu geben!

Die zweite Episode “The Creature of the Sewers” handelt von einer kuriosen Figur die ganz Tokyo durch ihr Verhalten erschüttert. Die Geschichte ist sicher die interessanteste (die Gesellschaft (unter anderem die Medienwelt) wird arg auf die Schippe genommen!). Allerdings zieht sich diese Episode etwas zu sehr in die Länge…

Die dritte Episode “Shaking Tokyo” behandelt ein problematisches Thema, dass in Japan immer mehr Fuss fasst. Diese Episode ist jedoch, im Vergleich zu den anderen, eher braver Natur, und fällt deshalb etwas aus dem Rahmen.

Im Gesamten sind es jedoch drei sehr starke Episoden die zusammen Toyko auf eine sehr spezielle Art darstellen.

4/5 Totenköpfen

Original Trailer


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US-Trailer

Shutter - Sie sehen dich (US-Remake) [Film-Review]

am 09. November 2008 unter Asia, Geister, Horror abgelegt

Shutter - Sie sehen dich (US-Remake)

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Land: USA
Jahr: 2008
Regisseur: Masayuki Ochiai
Schauspieler: Joshua Jackson, Rachael Taylor, David Denman, James Kyson Lee, John Hensley
Laufzeit: ?
Altersfreigabe: FSK 16
Offizielle Homepage: -
VÖ-Datum Schweiz: 31.  Oktober 2008 (DVD - Fox Home Entertainment)

Hier gehts zum DVD-Review

Inhalt: Für das frisch getraute Ehepaar Jane (Rachael Taylor) und Ben Shaw (Joshua Jackson) ist der neue Job in Tokio, den Ben als Fotograf angenommen hat, ein Abenteuer und Neuanfang zugleich. Als die beiden einen ersten Ausflug machen, kommt es allerdings zu einem folgenschweren und seltsamen Unfall. Auf der Rückfahrt in der Nacht taucht plötzlich mitten auf der Straße eine Frau auf, der Jane mit dem Wagen nicht ausweichen kann. Sie ist sich sicher die Frau überfahren zu haben, doch als die beiden wieder zu sich kommen, ist von der Frau und einem tödlichen Unfall nichts zu entdecken. Während sich Ben rasch erholt und in die Arbeit stürzt, lässt der nächtliche Vorfall Jane keine Ruhe. Dann macht sie weitere mysteriöse Entdeckungen: Auf allen von ihnen geschossenen Fotos sind weiße Schatten zu erkennen, die wie Geister wirken. Und bald wird Jane bewusst, dass es sich dabei um die Gestalt von der Frau auf der Strasse handelt, die sie auf den Bildern zu verfolgen scheint. Jane beginnt Nachforschungen über Geisterfotografie anzustellen und begreift nach und nach, dass sie einem gefährlichen Geheimnis auf der Spur ist…

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit zum Film:

Wie beim Original mangelt es auch dem Remake an einigem für einen guten Horrorfilm.

Die Schockeffekte können hier jedoch mehr überzeugen als in der Vorlage. Sie sehen besser aus, werden effektiver eingesetzt und verbreiten eine gruseligere Atmosphäre. Das alles heisst jedoch noch nicht, dass der Film auch wirklich gruselig ist. Wenn einem Filme wie “The Ring” oder “Dark Water” kalt liessen, wird man sich auch hier selten bis nie fürchten. Ein weiterer Pluspunkt für das Remake ist die Erzählstruktur welche kompakter und flüssiger erscheint als im Original.

Das Original hat in Sachen Intensität allerdings immer noch die Nase vorn. SPOILER Gerade die Vergewaltigungszene ist hier das beste Beispiel. Im Original ist diese zu sehen, im Remake wird sie nur angedeutet SPOILER ENDE Dadurch verliert der Hauptcharakter Ben einiges an Story, und erscheint dementsprechend flach (Natürlich trägt hierzu die “Leistung” von Joshua Jackson auch einiges hinzu).

In einigen Punkten ist das Remake besser, in anderen schlechter. In meinen Augen nur fair, wenn es die gleiche Bewertung bekommt wie das Original!

2/5 Totenköpfen

1. Englischer Trailer


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1. Deutscher Trailer


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