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Splatterwelt.ch



Archiv der Kategorie 'Ingmar Bergman'

Es regnet auf unsere Liebe [Film-Review]

am 24. August 2008 unter Drama, Ingmar Bergman, Romantik abgelegt

Es regnet auf unsere Liebe

Det regnar på vår kärlek

Man with an Umbrella

It Rains on Our Love

Es regnet auf unsere Liebe

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Land: Schweden
Jahr: 1946
Regisseur: Ingmar Bergman
Schauspieler: Barbro Kollberg, Birger Malmsten, Gösta Cederlund, Ludde Gentzel, Douglas Håge, Benkt-Åke Benktsson, Sture Ericson, Ulf Johansson, Julia Cæsar, Gunnar Björnstrand, Erik Rosén, Magnus Kesster…
Laufzeit: ca. 95 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: -

Inhalt:
David und Maggi sind zwei Randständige der Gesellschaft. Sie lernen sich kennen und lieben und beschliessen gemeinsam ein neues Leben auf dem Land zu beginnen. Sieht zu Beginn alles rosig aus, müssen beide schnell erkennen, dass es Aussenseiter auch hier nicht leicht gemacht wird…

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit zum Film:

Mit seinem zweiten Spielfilm erschuf Ingmar Bergman ein tragisches Meisterwerk über die Liebe eines jungen Paares. Der Fokus des Filmes liegt auf dem Scheitern dieser Liebe in einer Gesellschaft die von Bürokratie und Asozialismus geprägt ist.

Der Weg des jungen Paares wird in meinen Augen sehr schön aufgezeigt und man kann sich mit den beiden Charakteren wirklich identifizieren. Die Geschichte dreht sich um den Aufbau einer neuen Existenz und dem Zurücklassen der schief gelaufenen Vergangenheit. Doch auf dem Höhepunkt ihres neuen Lebens werden die beiden Hauptprotagonisten von neuem ins kalte Wasser geworfen. Waren Sie in ihrer Vergangenheit noch selber Schuld an ihrer Misslage gewesen, können Sie dieses Mal nichts dafür, doch wer einmal vom (gesellschaftlich) “richtigen” Weg abgekommen ist, wird nie mehr darauf zurück finden. Genau dies prangert Bergman in “Es regnet auf unsere Liebe” an.

Der Schluss des Filmes lässt allerdings erahnen, dass Bergman doch noch einen Lichtblick am Ende dieses dunkeln Tunnels sieht.

4.5/5 Totenköpfen

Crisis [Film-Review]

am 21. Juli 2008 unter Drama, Ingmar Bergman, Komödie abgelegt

Kris

Crisis

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Land: Schweden
Jahr: 1946
Regisseur: Ingmar Bergman
Schauspieler: Wiktor Andersson, Anna-Lisa Baude, Allan Bohlin, Julia Cæsar, Gus Dahlström, Ernst Eklund, Sture Ericson, Karl Erik Flens, Holger Höglund, Svea Holst, Ulf Johansson, Inga Landgré…
Laufzeit: ca. 93 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: -

Inhalt:
Die 18jährige Nelly lebt bei ihrer “Adoptivmutter”, bis eines Tages ihre leibliche Mutter auftaucht und sie zurück haben will. Sie lockt Nelly mit Versprechungen in die grosse Stadt. Dort angekommen, lernt Nelly eine bis anhin für sie unbekannte dunkle Seite des menschlichen Wesens kennen…

Einige Bilder zum Film:


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Mein Fazit zum Film:

“Crisis” war der  erste Film vom schwedischen Regiesseur Ingmar Bergman. Ein Erstlingswerk kann alles andere als schlecht sein, dafür gibt es genug Beweise. Bergmans Einstieg in die Welt des Filmes ist jedoch nur durchschnittlich.

Der Film wirkt zu überladen und die Erzählstruktur ist teilweise verwirrend, respektiv zu ungenau. Dies zieht “Crisis” ziemlich in die Länge und macht die Visionierung mühsam.

Die Inszenierung von Bergman ist jedoch bereits in diesem frühen Stadium bemerkenswert. Sehr schön wie er Bilder einfängt und diese geschickt verwendet um die Gefühlswelt der Protagonisten wiederzugeben.

Alles in allem ein durchzogener Film, der gute aber auch schlechte Aspekte trägt.

Hier noch ein Kommentar von Ingmar zu seinem Erstlinswerk:

If someone had asked me to film the telephone book I would have done so. The result might possibly have been better. I knew nothing, could do nothing and felt like a crazy cat in a ball of yarn.

2.5/5 Totenköpfen

Schiff nach Indialand [Film-Review]

am 20. Juli 2008 unter Drama, Ingmar Bergman abgelegt

Skepp till India land

Schiff nach Indialand

A Ship to India

A Ship Bound for India

The Land of Desire

Frustration

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Land: Schweden
Jahr: 1947
Regisseur: Ingmar Bergman
Schauspieler: Holger Löwenadler, Anna Lindahl, Birger Malmsten, Gertrud Fridh, Naemi Briese, Hjördis Petterson, Lasse Krantz, Jan Molander, Erik Hell, Åke Fridell, Douglas Håge, Ami Aaröe…
Laufzeit: ca. 98 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: -

Inhalt:
Johannes ist ein Marineoffizier. Nachdem er sieben Jahre auf dem Wasser verbracht hat, geht er endlich wieder an Land. Er begibt sich auf die Suche nach Sally, seiner großen Liebe von damals. (allocine.de)

Einige Bilder zum Film:


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Mein Fazit zum Film:

“Schiff nach Indialand” porträtiert eine Seemanns Familie, welche noch nie auf der See war. Der Fokus des Filmes liegt auf den Familienmitgliedern und deren Beziehungen zu einander. Im Mittelpunkt steht vor allem die zerrüttete Vater-Sohn Beziehung.

Jede einzelne Figur hat seine Geschichte und wird dem Zuschauer detailgenau vorgestellt. Dadurch wird es erst möglich, die Komplexität der Probleme, um die es in diesem Film geht, verstehen zu können. Sind die Probleme zu Beginn des Filmes nur bei jedem einzelnen ersichtlich, so entsteht im Verlauf der Geschichte eine Art Wechselwirkung die sich auf die Mitbewohner auswirkt.

Gegen den Schluss hin verliert der Film allerdings etwas an Intensität und schliesst mit einem unbefriedigten Ende die Geschichte ab. Schade, denn sonst hat diese intensive Charakterstudie wirklich sehr viel zu bieten!

4/5 Totenköpfen