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Archiv der Kategorie 'Action'

In den Klauen der Mafia [Film-Review]

am 30. Juni 2010 unter Action, Krimi, Mafia abgelegt

In den Klauen der Mafia

The Last Round

Il conto è chiuso

In den Klauen der Mafia


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Land: Italien
Jahr: 1976
Regisseur: Stelvio Massi
Schauspieler: Luc Merenda, Carlos Monzon, Gianni Dei, Giampiero Albertini, Mario Brega, Susana Gimenez, Luisa Maneri, Leonora Fani, Claudio Zucchet, Nello Pazzafini, Giovanni Cianfriglia, Claudio Ruffini…
Laufzeit: ca. 91 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: -
VÖ-Datum Schweiz: 8. Februar 2010 (DVD - Anolis)

Inhalt: Er kommt aus dem Süden, um im reichen italienischen Norden Arbeit zu finden. Doch Marco Russo gerät direkt zwischen die Fronten zweier rivalisierender Gangsterbanden, angeführt vom schneidigen und waffenverliebten Rico Manzetti auf der einen und dem schmierigen und feisten Bobo Belmondo auf der anderen Seite. Sie haben die Macht in der Stadt an sich gerissen und aufgeteilt. Wer zwischen ihre Schusslinien gerät, der lebt nicht mehr lange. Unlängst hat sich die Polizei feige verkrochen und überambitionierte Staatsanwälte hauchen in der stechenden Mittagssonne auf offener Straße im Trommelfeuer entfesselter Maschinenpistolen ihr Leben aus. Vor diesem Hintergrund beginnt Marco Russo ein riskantes Unterfangen: Mit Geschick und Tücke will er beide Banden gegeneinander ausspielen. Doch welchen Plan verfolgt er wirklich? Was lässt einen aufrechten Sizilianer so tief in die Niederungen menschlichen Handelns hinabsteigen?

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

“Allein gegen die Mafia” ist ein brutaler Italo-Streifen. Er beinhaltet viele blutige Einschüsse, die untermalt von dem stimmigen Score eine sehr schöne Italo-Atmosphäre erzeugen.

Kritisierbare Punkte sind unter anderem der sehr einfach gestrickte Plot, welcher den Zuschauer nicht in seinen Bann zu ziehen vermag. In vorabsehbarer Revenge-Manier wird von Fight zu Kill und umgekehrt gehüpft. Auch die Schauspieler agieren teils viel zu hölzern (v.a. Carlos Monzon, der neben Luc Merenda den wichtigsten Part des Filmes hat).

Mir persönlich hat der Film trotzdem sehr zugesagt. Inszenatorisch lehnt sich Stelvio Massi an bekannte Italo-Western, was in diesem Mafiosi-Milieu doch für eine nette Abwechslung sorgt. Dazu kommt, dass der Gewaltgrad ziemlich hoch ist und durch eine konsequent gnadenlose Linie stellenweise wirklich zu erschrecken vermag.

Einfach aufgebaut, aber toll und brutal umgesetzt…

3.5/5 Totenköpfen

Englischer Trailer


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Un prophète [Film-Review]

am 02. Januar 2010 unter Action, Drama, Gefängnis, Krimi, Thriller abgelegt

Un prophète

A prophet

Un Prophete

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Land: Frankreich
Jahr: 2009
Regisseur: Jacques Audiard
Schauspieler: Tahar Rahim, Niels Arestrup, Adel Bencherif…
Laufzeit: ca. 165 Minuten
Altersfreigabe: -
Offizielle Homepage: www.un-prophete-lefilm.com
VÖ-Datum Schweiz: 14. Januar 2009 (Kino - Filmcoopi)

Inhalt: Malik El Djebena ist erst 19 und zudem Analphabet. Als er zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt wird, ändert sich sein Leben radikal. Im Gefängnis wirkt er zwar jünger, unerfahren und in jeder Hinsicht fragiler als seine abgebrühten Mithäftlinge. Doch Malik ist schlau – und lernfähig.

Bald erregt er die Aufmerksamkeit eines älteren Korsen. Dieser übt mit Landsleuten im Mikrokosmos der französischen Anstalt ein strenges Regime aus und kontrolliert den internen Alltag weitgehend. Widerspruchslos erledigt Malik für die Gruppe des Korsen heikle Aufträge, erwirbt so deren Vertrauen und rückt in der Hierarchie auf. Doch eines Tages benutzt er seine Intelligenz, um die geltenden Machtverhältnisse raffiniert zu unterlaufen …

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

Der fünfte Spielfilm von Jacques Audiard, “Un prophète”, ist ein unglaublich packender Thriller.

Der Zuschauer begleitet den jungen El Djebena während seines 6-Jährigen Knast Aufenthaltes, und wird Zeuge von den Grausamkeiten des Gefängnisalltags, aber auch von der perfekten Anpassungsfähigkeit eben jenes jungen Arabers. Audiard liefert mit dieser Figur eine Gegendarstellung zur in der Gesellschaft verankerten Vorstellung eines stereotypischen Araber. El Djebena muss sich im Gefängnis auf Grund vorherrschender Umständen unterwerfen, weiss jedoch wie er sich verhalten muss um sich langsam von unten nach oben zu schaffen. Diese Entwicklung ist vom Regisseur unglaublich gut in Szene gesetzt. Man wächst mit Malik zusammen, gewinnt fortlaufend an Vertrauen und Überzeugung in diesen Menschen, und freut und leidet mit ihm.

Damit dies überhaupt möglich ist, braucht es natürlich einen exzellenten Schauspieler, der es vermag diese Rolle zu verkörpern. Glücklicherweise fand Audiard in Alaa Oumouzoune genau dies. Eine bemerkenswerte Darbietung die dieser junge Mann hier abliefert.

Alles in allem ist “Un prophète” ausgezeichnetes und erfrischendes Genre-Kino. Es gibt also bereits im Januar eines der Filmjuwelen 2010 zu sehen…

4.5/5 Totenköpfen

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Avatar [Film-Review]

am 15. Dezember 2009 unter Action, Alien, Drama, Krieg, Romantik, Science-Fiction, Thriller abgelegt

Avatar


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Land: USA
Jahr: 2009
Regisseur: James Cameron
Schauspieler: Sigourney Weaver, Michelle Rodriguez, Sam Worthington, Giovanni Ribisi, Zoe Saldana, Dileep Rao, Joel Moore, Stephen Lang
Laufzeit: ca. 165 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Offizielle Homepage: www.avatarmovie.com
VÖ-Datum Schweiz: 17. Dezember 2009 (Kino - 20th Century Fox)

Inhalt: In dem epischen Fantasy-Abenteuer nimmt uns James Cameron, der Erfolgregisseur von “Titanic”, mit in eine faszinierende neue Welt, jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. Gemeinsam mit Jake Sully taucht der Zuschauer ein in eine fesselnde Story und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen. Auf Pandora erlebt Jake die Wahrhaftigkeit einer bezaubernden, neuen Welt und muß sich gleichzeitig auf seinen entscheidenden Kampf vorbereiten.

Einige Bilder zum Film:



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Mein Fazit:

James Cameron bringt 12 Jahre nach “Titanic” wieder einen Spielfilm in die Kinos. Die Zeichen stehen gut, dass auch dieser Epos ein riesiger Erfolg am Box Office sein wird.

“Avatar” bietet dem Zuschauer alles. Von einer Liebesgeschichte, über gesellschaftskritischen Ansätzen zu Action-Kino der Topklasse. Alles verpackt in bester Hollywood-Klischee-Manier. Ob das positiv oder negativ ist, muss wohl jeder selber entscheiden. Fakt ist jedoch: “Avatar” überrascht inhaltlich wenig, unterhält aber trotzdem ungemein gut.

Hauptgrund für den hohen Unterhaltungsfaktor liegt in der beeindruckenden Inszenierung. Visuell ist “Avatar” schlichtweg eine Wucht. Die am Computer erschaffenen Aliens, sowie Flora und Fauna des Cameron’schen Planeten, sind schlichtweg atemberaubend. Hinzu kommt, dass der Film in der neuen 3D-Technik (Real D) gefilmt wurde, welche sich, für einen Realfilm, mehr als eindrücklich herausstellt und somit einen klaren Mehrwert des Kinobesuchs erzeugen kann.

“Avatar” ist grosses Kino. Wer sich ab den altbackenen Verläufen der Story und dem moralischen Schwingbesen Camerons nicht weiter stört wird von “Avatar” begeistert und fasziniert sein.

3.5/5 Totenköpfen

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