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Splatterwelt.ch



Archiv des Monats März 2009

Martyrs [Film-Review]

am 29. März 2009 unter Drama, Folter, Horror, Serial Killer, Slasher, Splatter abgelegt

Martyrs

Martyrs

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Land: Frankreich
Jahr: 2008
Regisseur: Pascal Laugier
Schauspieler: Mylène Jampanoï, Morjana Alaoui, Mike Chute
Laufzeit: ca. 95 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: http://www.martyrs-lefilm.com/
VÖ-Datum Schweiz: 24. März 2009 (Code 1 - USA)

Inhalt: Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln.

15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber – und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs …

Einige Bilder zum Film:



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Mein Fazit:

Martyrs wurde als die nächste Stufe des Horrorkinos angepriesen. Vorschusslorbeeren hatte dieser Film wahrlich genug, jetzt galt es diese nur noch zu erfüllen!

Gore-Freaks (resp. Fans die „brutal“ sofort mit dem Blutgehalt eines Filmes in Verbindung setzen) werden von Martyrs vermutlich enttäuscht sein… Um den absolut stupiden Vergleich zu machen: Es geht Gore-Mässig weniger ab, als z. B. in Frontier(s) und Inside. Stupid deshalb, weil man die Filme in keinster Weise vergleichen kann (ausser, dass alle aus Frankreich kommen). Inhaltlich hat Paul Laugiers Werk bei weitem mehr zu bieten als die Anderen beiden zusammen, denn Martyrs ist grosses Terrorkino mit einer spannenden und bis zum Schluss nicht aufgelösten Story.

Der erste Teil des Filmes ist sehr Slasher-Mässig (Revenge) angehaucht, wird dann aber abrupt in eine andere Richtung geleitet. Spätestens ab diesem Zeitpunkt müsste jeder mitbekommen haben, dass in diesem Film mehr drin steckt als in 99% anderer “Horror-Filme”.

Dem Film zuzuschreiben ist vor allem, dass er nichts beschönigt. Es werden sich sicher viele an dem 20 Minütigen Martyrium anstossen, doch es ist genau wie bei der Vergewaltigungsszene von Irréversible -> Ohne diese Szenen würde der Film nicht funktionieren. So ist es auch bei Martyrs.

Spannend, oder auch herausragend, ist vor allem der Schluss. Er lässt sehr viel Interpretationsfreiraum und verleiht dem Film den gewissen intelektuellen Touch, welchen den Streifen von der Massenware abhebt.

„Martyrs“ bietet viel mehr als stupiden Splatter. Dieser Film entführt den Zuschauer an die psychischen Abgründe der Menschheit und liefert Terrorkino in Reinkultur! Das Ganze in einer philosophisch angehauchten Verpackung… So genial kann Horror sein!

4.5/5 Totenköpfen

1. Teaser


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2. Teaser


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Französischer Trailer


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The Reader [Film-Review]

am 29. März 2009 unter Drama, Krieg, Sex abgelegt

The Reader

Der Vorleser

The Reader

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Land: USA, Deutschland
Jahr: 2008
Regisseur: Stephen Daldry
Schauspieler: Ralph Fiennes, Kate Winslet, David Kross, Lena Olin, Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara…
Laufzeit: ca. 123 Minuten
Altersfreigabe: R (for some scenes of sexuality and nudity)
Offizielle Homepage: Link
VÖ-Datum Schweiz: 5. März 2009 (Kino - Ascote Elite)

Inhalt: Sie ist rätselhaft und viel älter als er… und wird seine erste Leidenschaft. Doch eines Tages ist Hanna (Kate Winslet) spurlos verschwunden. Erst Jahre später trifft Michael (David Kross/ Ralph Fiennes) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin.

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

Bernhard Schlink’s Roman “Der Vorleser” gehört zu meinen absoluten Lieblingsbücher. Logisch, dass ich deshalb schon lange Vorfreude für die Verfilmung hege.

Ich wurde dann auch nicht enttäuscht, denn Daldrys Interpretation des Stoffes ist mehrheitlich sehr Originalgetreu inszeniert. Trotzdem müssen einige Abstriche gemacht werden. So wurde eine extrem essenzielle Szene aus dem Buch nicht übernommen (vielleicht zu heftig?) und auch die Erzählstruktur wurde für den Film “aufgepeppt”.

Die Schauspieler-Auswahl ist vorzüglich. Allen voran natürlich Kate Winslet, die zu Recht für ihre Rolle der Hanna Schmitz mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Etwas schade ist, dass David Kross in seiner Rolle als Michael im zweiten Teil des Filmes nur bedingt überzeugen kann. Es entsteht bei weitem nicht dieselbe überzeugende Erschütterung der Figur (wie auch beim Zuschauer) wie es im Buch der Fall ist. Auch die Nebenrollen wurden mit tollen Schauspielern besetzt (Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara usw.).

Zusammenfassend gesagt ist es leider nicht die perfekte Verfilmung, es lohnt sich aber trotzdem den Film gesehen zu haben. Dies gilt besonders für Leute die das Buch (noch) nicht kennen!

3.5/5 Totenköpfen

Englischer Trailer


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