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Splatterwelt.ch



Archiv des Monats August 2009

Cargo [Movie-News]

am 17. August 2009 unter Movie-News abgelegt

Trailer eingefügt!

Cargo

Cargo

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Land: Schweiz
Jahr: 2008
Regisseur:
Ivan Engler und Ralph Etter
Schauspieler: Anna Katharina Schwabroh, Martin Rapold, Regula Grauwiller, Pierre Semmler, Claude-Oliver Rudolph, Gilles Tschudi, Michael Finger, Yangzom Brauen
Laufzeit: ca. ? Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: www.cargoderfilm.ch
VÖ-Datum Schweiz: 24. September 2009 (Kino - Ascot Elite)

Inhalt: Seit dem Öko-Kollaps der Erde lebt der grösste Teil der Menschheit im All, in hoffungslos überfüllten Raumstationen. Die einzige Hoffnung, diesem Chaos zu entkommen, ist RHEA, ein paradiesischer Planet, 5 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Die Geschichte von CARGO spielt auf dem heruntergekommenen Raumfrachter KASSANDRA, auf seinem Weg zur abgelegenen Station 42. Die junge Ärztin Laura ist als einzige wach an Bord. Der Rest der Besatzung: tiefgefroren im Kälteschlaf. Erst in vier Monaten wird Laura ihre lange Schicht überstanden haben. Während ihrer täglichen Kontrollgänge durch das gespenstisch leere Schiff hat Laura immer mehr das Gefühl, nicht alleine an Bord zu sein. Eine Erkundungsmission in den dunklen und eiskalten Frachtraum endet in einem Fiasko. Der Rest der Besatzung wird geweckt. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in welchem nichts so ist, wie es erscheint. Was verbergen die geheimnisvollen Frachtcontainer und wer oder was ist noch an Bord?…

Einige Bilder zum Film:

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Grotesque [Film-Review]

am 02. August 2009 unter Asia, Cat-III, Folter, Horror, Sex, Splatter abgelegt

Grotesque

Grotesque

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Land: Japan
Jahr: 2009
Regisseur: Kôji Shiraishi
Schauspieler: Tsugumi Nagasawa, Hiroaki Kawatsure, Shigeo Ôsako
Laufzeit: ca. 73 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: www.sonypictures.com
VÖ-Datum Schweiz: Läuft am NIFFF 2009

Inhalt: Ein junges Liebespaar erwacht gefesselt an einem ihnen unbekannten Ort als Gefangene eines offensichtlich geistesgestörten Fremden. Der Unbekannte macht seinen beiden Opfern unmittelbar klar, dass sie nun eine Zeit des Schmerzes und der Pein erwartet. Er stellt ihnen aber ein Entkommen aus diesem Martyrium in Aussicht: Sie sollen ihn von ihren Überlebenswillen überzeugen. Doch der Weg zu dieser Erlösung ist gnadenlos hart, denn der Wahnsinnige versteht viel von seinem perversen Handwerk: Mithilfe diverser Folterwerkzeugen und ausgerichtet auf das größtmögliche Schmerzempfinden zerstört und verstümmelt er langsam die Körper seiner Gefangenen und degradiert sie zu fleischlichen Spielzeugen seiner ultragewalttätigen Gelüste…

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

“Grotesque” ist der nächste Film in der Reihe des “ultra-über-super-duper-brutalsten-sickos-ever”. Das Resultat ist desaströs und ernüchternd zugleich.

Beginnen wir doch gleich einmal mit dem Gore und Splatter-Anteil. Dieser ist zu aller Überraschung ziemlich klein. Es gibt ein paar sehr gut gemachte Szenen, bei der einige Gliedermassen ihr Leben lassen müssen, doch richtig gorig wird der Film nie. Meistens hält die Kamera einfach nicht voll drauf. Der Fokus von “Grotesque” liegt aber auch weniger auf Gore und Splatter, sondern mehr auf der menschlichen Erniedrigung. Heisst: Minutenlange Befriedigungs Szenen, schlechte Psycho-Spiele…

Gegen den Streifen spricht vor allem, dass der Zuschauer null Bindung zu den Figuren aufbauen kann. Der Hauptgrund hierfür liegt bei deren extrem oberflächlichen Skizzierung. Man schaut zu und nimmt zur Kenntnis. Gegen Schluss wird dann zumindest noch versucht dem Täter ein Profil zu geben, was den Film aber nur noch schlimmer macht. Klischeehaftes “Deine Mutter ist eine Hure, und du hast keine Freunde” zeugen nur so von Lustlosigkeit.

Obwohl der Film nur 73 Minuten dauert, zieht er sich endlos in die Länge. Die handvoll netter Effekte, machen diesen Film nicht sehenswert. Der Schluss setzt dem Film noch einen oben drauf, aber dann ist es ja zum Glück endlich vorbei…

1/5 Totenköpfen

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Moon [Film-Review]

am 02. August 2009 unter Drama, NIFFF 2009, Science-Fiction, Thriller abgelegt

Moon

Moon

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Land: Grossbritannien
Jahr: 2009
Regisseur: Duncan Jones
Schauspieler: Matt Berry, Robin Chalk, Dominique McElligott, Sam Rockwell, Kaya Scodelario, Malcolm Stewart, Benedict Wong
Laufzeit: ca. 97 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: www.sonypictures.com
VÖ-Datum Schweiz: Läuft am NIFFF 2009

Inhalt: Im Auftrag der Firma Lunar extrahiert der Astronaut Sam Bell auf dem Mond Helium 3. Dieses Erdgas gilt als Hauptressource, um die Erde vor der herrschenden Energiekrise zu retten. Nach einer dreijährigen Solomission mit dem Roboter Gerty an seiner Seite kehrt Sam nun endlich zu Frau und Tochter heim. Doch kurz vor der Rückfahrt hat er seltsame Halluzinationen. Als eine Routineübung zum Drama wird, hinterfragt er seine geistige Gesundheit. Was hält Lunar vor ihm geheim? Paranoia greift um sich… (nifff.ch)

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

Anno 1976 flog David Bowie auf die Erde (The Man who fell to earth). Im Jahre 2009 fliegt Bowies Sohn, von der Erde weg auf den Mond. Mit seinem Regie-Debüt weiss Duncan Jones zu überzeugen…

Der Film dreht sich um den Astronauten Sam Bell (genial gespielt von Sam Rockwell) und dessen Alltag. Man bekommt einen guten Einblick in das Leben, die Wünsche und die Hoffnungen dieses Mannes. Alles in allem eine äusserst gelungene Vorstellung des Charakters. Mit dem ersten, und grössten Twist des Filmes verändert sich die Story jedoch komplett, und es wird ein dramatischer, stets von Paranoia begleiteter, Weg eingeschlagen.

Ohne gross verraten zu wollen, schneidet Jones äusserst interessante Themen an. Er wirft existenzielle Grundfragen des Menschen in den Raum, hinterfragt aber auch die Machenschaften von grossen Firmen und deren Grundwerten. Der Film bleibt während der ganzen Laufzeit über konstant spannend, wenn auch leider der essenzielle Twist der Story, schon ziemlich früh aufgelöst wird.

Trotzdem bläst “Moon” neuen Wind in das Science-Fiction Genre, und liefert endlich mal wieder Sci-Fi mit Köpfchen. Bitte mehr davon!

4.5/5 Totenköpfen

Englischer Trailer


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