September 2009
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Splatterwelt.ch



Archiv des Monats September 2009

Applause [Film-Review]

am 26. September 2009 unter Drama, Zurich Film Festival abgelegt

Applause

Applaus

Applause

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Land: Dänemark
Jahr: 2009
Regisseur: Martin Pieter Zandvliet
Schauspieler: Paprika Steen, Michael Falch, Otto Leonardo Steen Rieks, Noel Koch-Søfeldt
Laufzeit: ca. 85 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: -
VÖ-Datum Schweiz: Läuft am Zurich Film Festival 2009

Inhalt: Die Schauspielerin Thea Barfoed erntet viel Lob führ ihr Auftritte, steht aber privat vor einem Scherbenhaufen: Die charismatische Frau kämpft gegen das Gefühl von Einsamkeit, das Altern und ihre Alkoholsucht, aufgrund derer sie das Sorgerecht für ihre Söhne verloren hat und ihre Ehe geschieden worden ist. Ungeachtet dessen gibt Thea nicht auf und will ihr Leben wieder in den Griff kriegen. Das ist leichter gesagt, als getan. Ihr bleibt schlussendlich nichts anderes übrig, als sich den Dämonen der Vergangenheit endgültig zu stellen und so entscheidet sie sich dafür, in einer Rehabilitationsklinik ihre Probleme anzugehen.(zurichfilmfestival.org)

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

Das Spielfilmdebüt von Martin Pieter Zandvliet ist das Porträt einer gestürzten Grande Dame des Theaters.

Gespielt wird diese Frau von der bekannten dänischen Schauspielerin Paprika Steen, welcher diese Rolle wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Sie spielt die Figur Thea mit einer faszinierenden Intensität. Alles andere wäre für den Film aber auch vollkommen fatal, denn dieser baut komplett auf dieser Figur, und einer damit glaubhaft verbundenen Darbietung, auf.

Thea spielt auf der Bühne die Figur Martha, welche man als “die Rolle ihres Lebens” bezeichnen muss. Einerseits wird Thea für ihre dargebotene Leistung bewundert, andererseits spiegelt das Theaterstück nichts anderes als ihre eigene Vergangenheit wieder. Dadurch entsteht eine extreme Charakterdichte, die den Zuschauer ungemein in Bann ziehen vermag.

Durch einzelne Info Bruchstücke aus der Vergangenheit sowie dem Drang ihre Kinder bei sich zu haben, erzeugt der Film eine atmosphärisch tickende Zeitbombe, die jederzeit explodieren könnte. Die Spannung hält bis zum Schluss an…

4/5 Totenköpfen

Englischer Trailer


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Le Père de mes enfants [Film-Review]

am 26. September 2009 unter Drama, Zurich Film Festival abgelegt

Le Père de mes enfants

The Father of My Children

Kein Poster vorhanden

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Land: Frankreich, Deutschland
Jahr: 2009
Regisseur: Mia Hansen-Løve
Schauspieler: Chiara Caselli, Louis-Do de Lencquesaing, Alice de Lencquesaing, Michaël Abiteboul, Manelle Driss, Sandrine Dumas, Eric Elmosnino, Dominique Frot, Alice Gautier, Libertad Gills, Valerie Lang, Harald Leander…
Laufzeit: ca. 110 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: -
VÖ-Datum Schweiz: Läuft am Zurich Film Festival 2009

Inhalt: Gregoire Canvel ist ein charismatischer Filmproduzent, Patron der angesehenen Produktionsfirma „Moon Films“. Sein Beruf ist seine Passion, und er steckt alle Energie in sein Unternehmen. Selbst am Wochenende, das er jeweils mit seiner Frau und den drei Töchtern im Landhaus verbringt, lässt er kaum vom Telefon. Nur: Gregoire verschweigt seiner Familie den wahren Zustand der Firma, mit der er zu viele Risiken eingegangen ist und die nun vor einem Schuldenberg steht. Als sich die Realität nicht mehr ignorieren lässt, bleibt ihm nur die Einsicht, dass er mit seinen hochfahrenden Plänen gescheitert ist. Ein Gefühl von Überdruss macht sich breit, das bald in Verzweiflung umschlägt. Und plötzlich zieht Gregoire einen radikalen Schlussstrich… (zurichfilmfestival.org)

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

“Le père de mes enfants” porträtiert gekonnt einen sich im Sinkflug befindenden Filmproduzenten, der sein Scheitern über längere Zeit nicht wahrhaben will.

Die erste Hälfte dreht sich komplett um Gregoire, umso überraschender fällt dann auch der Twist in der Mitte des Filmes aus. Dieser hat nämlich zur Folge, dass der Fokus sich komplett ändert, und andere Menschen in den Mittelpunkt der Geschichte treten.

Die Geschichte von “Le père de mes enfants” ist insgesamt leider etwas langatmig. Es gibt zu viel Storygeplänkel rund um die Filme welche die Hauptfigur produziert, wodurch einige interessante Figuren leider zu wenig zum Zuge kommen.

Trotz der Storyschwächen schafft es die Regisseurin, dass man sich Gedanken darüber macht, wie gut man bestimmte Menschen eigentlich wirklich kennt. Am Beispiel von Gregoire, fällt das Resultat nicht nur für den Zuschauer ernüchternd aus…

2.5/5 Totenköpfen

Englischer Trailer


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Amreeka [Film-Review]

am 26. September 2009 unter Drama, Komödie, Zurich Film Festival abgelegt

Amreeka

Amerrika

Amreeka

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Land: USA, Kanada, Kuwait
Jahr: 2009
Regisseur: Cherien Dabis
Schauspieler: Nisreen Faour, Melkar Muallem, Hiam Abbass, Alia Shawkat
Laufzeit: ca. 92 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: amreeka.com
VÖ-Datum Schweiz: Läuft am Zurich Film Festival 2009

Inhalt: Muna Farah, eine alleinerziehende Mutter im Westjordanland, setzt täglich alles daran, ihren Optimismus nicht zu verlieren – ungeachtet der Schikanen am Checkpoint, trotz der pausenlosen Nörgeleien ihrer Mutter und der sie verfolgenden Schatten einer gescheiterten Ehe. Als ihr und ihrer Familie brieflich eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung in den USA zugesichert wird, eröffnen sich plötzlich ungeahnte Möglichkeiten. Zuerst zögert Muna, doch als sie sich eingestehen muss, dass die Auswanderung in die USA die einzige Möglichkeit ist, ihrem Sohn eine gesicherte Zukunft zu garantieren, entschliesst sie sich, ihren Job bei der Bank zu kündigen, und plant die Reise zu ihren Verwandten in Illinois. (zurichfilmfestival.org)

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

Der zweite Spielfilm von Cherien Dabis ist ein zu einfach gestricktes Drama, welches wenig zu überraschen vermag.

Die Problematik mit welcher “Amreeka” zu kämpfen hat, ist die Tatsache, dass er absolut nichts neues zu liefern vermag. Als Zuschauer hat man bereits kurz nach Beginn das Konzept durchschaut, und der Film plätschert danach leider nur noch vor sich hin.

Was den Film jedoch durchaus sehenswert macht ist die äusserst liebevolle Performance von Nisreen Faour. Sie spielt die alleinerziehende Mutter Muna mit viel Elan und drückt stellenweise der doch eher tristen Thematik einen humorvollen Stempel auf.

Trotz aktuellem politischem Hintergrund, wurde es leider verpasst eine interessante oder innovative Story zu schreiben. Keines der gesehenen Vorkommnisse konnten den Zuschauer richtig packen, weil man bereits wusste, dass es so kommen wird.

2/5 Totenköpfen

Englischer Trailer


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