Freundschaft – Der Film [Film-Review]

Freundschaft

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Land: Österreich
Jahr: 2006
Regisseur: Ruppert Henning
Schauspieler:
Ruppert Henning, Erwin Steinhauer, Arthur Klemt…

Vater und Sohn machen endlich reinen Tisch. Am entscheidenden Tag rechnen sie ab mit fünfzig Jahren Politik-, Zeit- und Familiengeschichte, mit Ideologien, Illusionen – und vor allem miteinander. Alles an einem Tag. Dabei entsteht ein satirisches und zugleich authentisches Bild der letzten Jahrzehnte österreichischer Geschichte. Aus dem mehrfach prämierten Theaterstück „Freundschaft“ wurde ein Kinofilm, der sich überaus komisch und mit österreichischem Charme der jüngeren Vergangenheit der Alpenrepublik und der gegenwärtigen politischen Realitäten annimmt. (Zurich Film Festival)

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Der Film lebt hauptsächlich von den beiden Hauptdarstellern Rupert Henning (Regisseur) und Erwin Steinhauer. Diese beiden bilden das Vater & Sohn Duo, dass sich nicht wirklich viel mehr zu sagen hat, und seit die Mutter die Familie verliess, haben die beiden auch keinen Kontakt mehr. Die Beerdigung des geliebten Onkel Peppi führt die beiden wieder zusammen. Gemeinsam müssen sie die Wohnung des Verstorbenen räumen, und geraten immer wieder, auf Grund ihrer unterschiedlichen Ideologien, in spannende Diskussionen.

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Der Film hat durchaus seine überaus witzigen Momente, vor allem dann, wenn der Sohn die politische Gesinnung seines Vaters in Frage stellt. Allerdings besteht der Film praktisch nur aus Dialogen und wird mit der Zeit auch ziemlich mühsam, was vor allem einen Grund hat: Es ist ein Österreichischer Film. Die politischen Dispute drehen sich meistens um Österreichische Politiker und deren Parteien, welche man natürlich kennen sollte, damit man es als lustig empfinden kann. Für Ausländer ist der Film deshalb nur halb so witzig, wie für einen Ösi.

5/10 Punkte

Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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