Der Tod eines Radfahrers [Film-Review]

Der Tod eines Radfahrers

Death of a Cyclist

Age of Infidelity

Gli Egoisti

Muerte de un Ciclista


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Land: Italien, Spanien
Jahr: 1955
Regisseur: Juan Antonio Bardem
Schauspieler: Lucia Bosé, Alberto Closas, Otello Toso, Carlos Casaravilla, Bruna Corrà, Julia Delgado Caro, Matilde Muñoz Sampedro, Mercedes Albert, Manuel Alexandre, Emilio Alonso, Manuel Arbó, Antonio Casas…
Laufzeit: ca. 87 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Offizielle Homepage:
VÖ-Datum: Code 1 von Criterion erhältlich

Inhalt: Eine Fahrerflucht eines Paares wird zur grundsätzlichen Flucht aus der Verantwortung und offenbart eine tiefe Verstrickung in soziale Schuld, die immerfort neues Unrecht hervorbringt.  (ikdb.de)

Einige Bilder zum Film:


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Mein Fazit zum Film:

Juan Antonio Bardem’s Film „Der Tod eines Radfahrers“ ist als grosse Kritik an Spaniens Zeit unter dem Diktator Francisco Franco anzusehen. Wenn man den Film mit diesem Wissen ansieht, merkt man wie genial Bardem die Züge der Gesellschaft, unter einer faschistische Regierung, in seinen Film transferiert hat.

Im zentralen Mittelpunkt steht die gegenseitige Überwachung von Mitbürgern. Auf Grund der Fahrerflucht nach einem Unfall fühlen sich die beiden Hauptprotagonisten ständig beobachtet und haben das Gefühl diese Leute wissen etwas über ihr Vergehen. Dieses paranoide Verhalten wird von den Schauspielern exzellent dargestellt und vom Regiesseur toll eingefangen.

Eine Kritik am Faschismus, die bis heute nichts von ihrer Aussagekraft verloren hat!

4.5/5 Totenköpfen

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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