Crisis [Film-Review]

Kris

Crisis

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Land: Schweden
Jahr: 1946
Regisseur: Ingmar Bergman
Schauspieler: Wiktor Andersson, Anna-Lisa Baude, Allan Bohlin, Julia Cæsar, Gus Dahlström, Ernst Eklund, Sture Ericson, Karl Erik Flens, Holger Höglund, Svea Holst, Ulf Johansson, Inga Landgré…
Laufzeit: ca. 93 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage:

Inhalt:
Die 18jährige Nelly lebt bei ihrer „Adoptivmutter“, bis eines Tages ihre leibliche Mutter auftaucht und sie zurück haben will. Sie lockt Nelly mit Versprechungen in die grosse Stadt. Dort angekommen, lernt Nelly eine bis anhin für sie unbekannte dunkle Seite des menschlichen Wesens kennen…

Einige Bilder zum Film:


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Mein Fazit zum Film:

„Crisis“ war der  erste Film vom schwedischen Regiesseur Ingmar Bergman. Ein Erstlingswerk kann alles andere als schlecht sein, dafür gibt es genug Beweise. Bergmans Einstieg in die Welt des Filmes ist jedoch nur durchschnittlich.

Der Film wirkt zu überladen und die Erzählstruktur ist teilweise verwirrend, respektiv zu ungenau. Dies zieht „Crisis“ ziemlich in die Länge und macht die Visionierung mühsam.

Die Inszenierung von Bergman ist jedoch bereits in diesem frühen Stadium bemerkenswert. Sehr schön wie er Bilder einfängt und diese geschickt verwendet um die Gefühlswelt der Protagonisten wiederzugeben.

Alles in allem ein durchzogener Film, der gute aber auch schlechte Aspekte trägt.

Hier noch ein Kommentar von Ingmar zu seinem Erstlinswerk:

If someone had asked me to film the telephone book I would have done so. The result might possibly have been better. I knew nothing, could do nothing and felt like a crazy cat in a ball of yarn.

2.5/5 Totenköpfen

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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