Friday the 13th (2009) [Film-Review]

Friday the 13th (2009)

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Land: USA
Jahr: 2008
Regisseur: Marcus Nispel
Schauspieler: Jared Padalecki, Derek Mears, Amanda Righetti, Danielle Panabaker, Travis Van Winkle, Aaron Yoo, Adam Finberg, Nick Mennell, Jonathan Sadowski, Nana Visitor, Arlen Escarpeta, Ryan Hansen, Richard Burgi, Julianna Guill, Willa ford
Laufzeit: ca, 97 Minuten
Altersfreigabe: R-Rated (strong bloody violence, some graphic sexual content, language and drug material)
Offizielle Homepage: www.fridaythe13thmovie.com
VÖ-Datum Schweiz: 12. Februar 2009 (Kino – Universal Pictures)

Inhalt: Michael Bays Produktionsfirma Platinum Dunes und Regisseur Marcus Nispel (Michael Bay’s „Texas Chainsaw Massacre“) präsentieren eine Neuinterpretation des Horrorfilm-Klassikers „Freitag der 13.“.

Auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester durchforstet Clay (Jared Padalecki) die unheimlichen Wälder rings um den legendären Crystal Lake. Verrottende Ferienhütten sind jedoch nicht das Einzige, was ihn hinter den moosbedeckten Bäumen erwartet. Gegen den warnenden Rat von Anwohnern und der Polizei folgt Clay den Spuren seiner Schwester und wird dabei von der College-Studentin Jenna unterstützt, die mit ihren Freunden ein Party-Wochenende am See verbringt. Doch auf sie alle wartet eine böse Überraschung – schließlich sind sie in das Reich der furchtbarsten Schreckgestalt der US-Filmgeschichte eingedrungen, in das Reich des berüchtigten Killers, der mit seiner rasiermesserscharfen Machete den Crystal Lake heimsucht … Jason Voorhees.

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

„Friday the 13th (2009)“ ist weder Sequel, Prequel noch Remake. Der Film ist eine Neuinterpretierung der ersten vier Friday the 13ths aus den 80er Jahren. Ein Grund wieso dem so ist, wird wohl Jason’s berühmt berüchtigte Hockey Maske sein da man sich dieses Marketing Zugpferd natürlich nicht durch die Lappen entgehen lassen wollte (Fussnote: Jason bekommt erst im dritten Film seine Hockey-Maske).

Dementsprechend schnell verläuft auch Jasons Verwandlung. Zuerst ein kleiner Junge, danach der meuchelnde Baghead, und zum Schluss mit der Hockey-Maske. Die Hauptgeschichte ist von üblicher Slasher-Manier. Speziell ist jedoch, dass man zwei verschiedene Gruppen von Teenagers zu sehen bekommt. Die Erste fungiert als Warm-Up für Jason während die zweite den eigentlichen „Hauptcast“ beinhaltet. Dieser Aufbau hat zwei Folgen: Einerseits wird dadurch der Bodycount erhöht, andererseits kann der Zuschauer eine schlechter Verbindung zu den Figuren aufbauen, da er dies in 100 Minuten zweimal tun muss. Die Macher umgehen damit die bekannten üblichen Anlaufschwierigkeiten des Slasher-Genre geschickt, jedoch auf Kosten der Figuren. Unnötig (resp. etwas billig) ist, dass es eine Verbindung zwischen diesen beiden Gruppen geben muss. Wenn dies schon sein muss, hätte man ruhig etwas einfallsreicher sein können.

Grosse Klasse ist die Atmosphäre. Ein grosser Anteil daran trägt der absurde Soundtrack der dem Geschehen den nötigen Nervenkitzel verleiht! Wenn Jason auf einer Strasse steht und mit der Machete seinem neusten Opfer auf Wiedersehen sagt, dann ist dies grossartig in Szene gesetzt (Stimmung, Location, Kamera, Soundtrack, Austattung) und dem „Friday-Fan“ wird richtig schön warm ums Horror-Herz.

Als sehr enttäuschend muss man jedoch den Gore-Gehalt einstufen. Jason darf zwar einigen Teenies den Gar aus machen, allerdings meistens sehr unspektakulär. Blut fliesst in dieser Fassung wenig. Die Produzenten haben aber bereits angekündigt, dass eine Unrated DVD erscheinen wird mit „more violence and sex“. Das tönt doch schon einmal viel versprechend.

„Friday the 13th (2009)“ ist leider nicht das erhoffte Slasher-Schlachtfest. Die Gegebenheiten für einen tollen Slasher sind durchaus vorhanden, nur beim „letzten Schliff“ happert es leider. Die Hoffnung liegt nun auf der kommenden DVD…

3/5 Totenköpfen

1. Englischer Trailer

[dailymotion]http://www.dailymotion.com/video/x772eg_friday-the-13th-2009-1-english-trai_shortfilms[/dailymotion]

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2. Englischer Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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