Savage Grace [Film-Review]

Savage Grace


Land: Spanien, USA
Jahr: 2007
Regisseur: Tom Kalin
Schauspieler: Julianne Moore, Stephen Dillane, Eddie Redmayne, Hugh Dancy, Elena Anaya, Anne Reid, Barney Clark, Belén Rueda, Unax Ugalde, Abel Folk, Peter Vives Newey

Savage Grace, die Verfilmung des gleichnamigen, preisgekrönten Romans von Natalie Robins und Steven M. L. Aronson, erzählt die authentische Geschichte der schönen und heissblütigen Barbara Daly Baekeland. Die Ehe mit Brooks, dem millionenschweren Enkel des Bakelit- Erfinders Leo Baekeland, ermöglicht Barbara zwar ein mondänes Leben in der feinen Gesellschaft, doch das hat seinen Preis. Die Geburt ihres einzigen Kindes, Tony, belastet die ohnehin schon zerrüttete Ehe aufs Neue. In den Augen seines Vaters ist und bleibt Tony ein Versager. Als dieser erwachsen wird, nimmt eine spektakuläre Tragödie ihren Lauf. Das den Bogen von 1946 bis 1972 schlagende Drama über den berauschenden Aufstieg und tragischen Fall der Baekeland-Dynastie.

Savage Grace hat mir während der Visionierung überhaupt nicht entsprochen. Die sprunghafte Story, wie auch das Thema (hauptsächlich Sex) empfand ich als ungenügend und zu langatmig geraten. Man bekommt nicht wirklich etwas geliefert über, nur viele einzelne Bruchstücke.

Als der Film dann fertig war, setzten sich für mich die Brüchstücke zu einem Ganzen zusammen, und irgendwie fand ich plötzlich grossen Gefallen an der Geschichte, vor allem an deren Inszenierung. Wieso dem so ist, kann ich mir nicht erklären. Auf jeden Fall ist es ein Film, den es sich sicherlich lohnt ein zweites mal anzuschauen.

Wenn man sich dann auch noch daran erinnert, dass der Film auf einer wahren Begebenheit basieren soll, vermochte dies mich dann doch auch noch etwas zu erschüttern.

7.5/10

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.