Blood Appears [Film-Review]

Blood Appears

La sangre brota

Blood Appears

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Land: Argentinien
Jahr: 2008
Regisseur: Pablo Fendrik
Schauspieler: Arturo Goetz, Nahuel P. Biscayart, Guillermo Arengo, Ailin Salas
Laufzeit: ca. 100 Minuten
Altersfreigabe: 16
Offizielle Homepage:
VÖ-Datum Schweiz: Im Programm vom Zurich Film Festival

Inhalt: Der Taxifahrer Arturo muss innerhalb von 24 Stunden 2000 Dollar beschaffen. Sein Sohn Ramiro hat die Familie und Argentinien in Richtung Amerika verlassen und bittet nun telefonisch um Hilfe. Doch Arturos Frau hält die Hand auf der Familienkasse. Am selben Tag versucht der jüngere Sohn Leandro, die Kassette mit dem Ersparten zu stehlen. Selber abhängig, will er sich Drogen besorgen und aus deren Verkauf seine Reise zum Bruder in den USA finanzieren. Im Streit mit Leandro ums Geld wird der Vater wieder zu dem herrisch-ausfälligen Mann, der Ramiro damals zur Flucht in die USA bewogen hat. (Zurich Film Festival)

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit zum Film:

Blood Appears zeigt einen Tag einer Familie aus Argentinien. Der Film ist jedoch alles andere als leichte Familienkost

Pablo Fendriks Drama ist schonungslos ehrlich. Es zeigt die Charaktere mit allen Ecken und Kanten, ist dabei jedoch in keinster Weise wertend. Grundsätzlich zeigt der Film Szene an Szene ohne genau zu erklären weshalb und wieso das so ist, was man zu sehen bekommt. In meinen Augen happert es genau hier. Die teilweise verstörenden Szenen sind schwer in einen Kontext zu bringe. Gerade zu Beginn wird der Zuschauer doch extrem lange ohne wirkliche Infos sitzen gelassen.

Kommt Zeit kommt Rat. Umso länger der Film dauert umso besser wird er. Die interessanten Figuren (welche allesamt grandios gespielt werden) und die komplexe Story wissen gegen den Schluss hin wirklich zu überzeugen!

4/5 Totenköpfen

Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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