Immer nie am Meer [Film-Review]

Immer nie am Meer

Land: Österreich
Jahr: 2007
Regisseur: Antonin Svoboda
Schauspieler:
Christoph Grissemann, Dirk Stermann, Heinz Strunk, Philip Bialowski, Eva Maria Neubauer, Markus Hering, Gabriele Heckel, Marion Dimali, Silke Jandl, Bernhard Majcen, Alexander Rieder, Christopher Schärf…

Geschichtsprofessor Baisch, sein depressiver und tablettensüchtiger Schwager Anzengruber und ein manischer Kleinkünstler erleiden nach einer Feier einen Autounfall auf einer abgelegenen Landstrasse. Eingekeilt zwischen zwei Bäumen, bleiben sie stecken. Verletzt und ohne Aussicht auf Entkommen, warten sie auf Rettung. Ihr einziger Proviant ist eine Schüssel Heringsalat und Prosecco. Überdrehte Heiterkeit, verzweifelte Weinkrämpfe, absurde Gespräche, intime Momente – das Auto als Gefängnis, aus dem es kein Entrinnen gibt. Zumindest nicht aus eigener Kraft. Trockene österreichische Groteske mit Heinz Strunk, Christoph Grissemann und Dirk Stermann. (Zurich Film Festival)

„Immer nie am Meer“ spielt praktisch den ganzen Film über in einem Auto. Es ist natürlich eine Kunst den Zuschauer über 90 Minuten lang unterhalten zu können, in einem Film der (fast) nur an einem Ort spielt. Dieses Beispiel hier überzeugt teilweise, driftet aber of ins Kuriose ab.

Die Geschichte rund um den kleinen Jungen, der die 3 eingeschlossenen Herren, als Laborratten für sein Experiment benützt, ist einfach nur grotesk, und unplatziert. Ich hatte das Gefühl, als wenn der Regisseur nicht genau gewusst hatte, wie er den Zuschauer weiter unterhalten soll. Ein hochstehenderes Beispiel wie dies wunderbar klappen kann, ohne kuriose Nebengeschichten ist der spanische Film von Matias Bize „En la cama„.

Ein paar nette Ideen und Dialoge hat der Film schon vorzuweisen, ist aber sonst nichts spezielles.

6/10

Trailer

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ljJkqRjdHW4[/youtube]

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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