The Fall [Film-Review]

The Fall

The Fall

The Fall_grossThe Fall_1The Fall_2

klicken für Vollansicht

Land: Grossbritannien, Indien, USA
Jahr: 2007
Regisseur:
Tarsem Singh
Schauspieler: Lee Pace, Justine Waddell, Leo Bill, Julian Bleach, Daniel Caltagirone, Robin Smith, Catinca Untaru
Laufzeit: ca. 118 Minuten
Altersfreigabe: R-Rating
Offizielle Homepage: www.thefallthemovie.com
VÖ-Datum Schweiz: unbekannt (Code 1 erhältlich)

Inhalt: Los Angeles, 1915. Der Stuntman Roy Walker (LEE PACE) liegt nach einem missglückten Stunt im Krankenhaus. Viel schlimmer als die gebrochenen Beine schmerzt ihn jedoch der Verlust seiner großen Liebe, die ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Im Krankenhaus trifft Roy auf die kleine Alexandria (CATINCE UNTARU). Er beginnt, dem Mädchen eine phantastische Geschichte über fünf mythische Helden zu erzählen, die gemeinsam einen Rachefeldzug gegen den korrupten Gouverneur Odious planen. Je weiter er die Geschichte erzählt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Doch Roy will ihr die Geschichte nicht zu Ende erzählen – es sei denn, Alexandria stiehlt ihm eine tödliche Dosis Morphium aus dem Medizinschrank …

Einige Bilder zum Film:

The Fall_3The Fall_4The Fall_5
The Fall_6The Fall_7The Fall_8
The Fall_9The Fall_10

klicken für Vollansicht

Mein Fazit zum Film:

Der zweite Spielfilm von Tarsem Singh ist eine Flut an beeindruckenden Bildern verbunden mit einer wunderschönen Erzählung.

Erzählt werden zwei Geschichten mit ähnlichem Inhalt, jedoch unterschiedlichen Bildern und Situationen. Der Stuntman Roy Walker erfindet für die kleine Alexandria ein Märchen, welches man durch des Mädchens Fantasie visualisiert zu sehen bekommt. Figuren aus dem Alltag Alexandrias übernehmen Parts in dieser Geschichte und lassen Fiktion zu Realität und Realität zu Fiktion werden.

„The Fall“ weiss den Zuschauer zu verzaubern. Die Bilder welche mit der Kamera eingefangen wurden sind schlichtweg atemberaubend. Die Bildübergänge harmonieren in bildlicher sowie auch inhaltlicher Form perfekt. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und auf ihre eigenwillige Art faszinierend.

Bis sich dem Zuschauer dieser Film völlig öffnet dauert es ein bisschen. Die fiktionale Erzählung wird immer wieder unterbrochen und kommt erst mit der Zeit in einen angenehmen Lauf. Das ist sehr schade, zumal die Unterbrechungen teilweise etwas mühsam sind (z.b. findet Alexandria, der Dialekt einer Figur sollte anders sein) und den Zuschauer immer wieder aus dieser betörenden Welt hinausreisst! (Das dies mit dem Inhalt der realen Geschichte sehr gut übereinstimmt (Zuschauer „ist“ Alexandria) ist mir durchaus bewusst)

Nichts desto trotz ist „The Fall“ ein wunderbarer Film bei welchem man wohl auch weit nach der zehnten Visionierung immer noch staunen muss!

4.5/5 Totenköpfen

Englischer Trailer

[dailymotion]http://www.dailymotion.com/splatterwelt/video/x7hzi8_the-fall-english-trailer_shortfilms[/dailymotion]

Link

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.