13 Tzameti [Film-Review]

13 Tzameti

13 Tzameti

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Land: Frankreich
Jahr: 2005
Regisseur: Géla Babluani
Schauspieler: George Babluani, Nicolas Pignon, Christophe Van de Velde, Jo Prestia, Frédéric Epaud, Urbain Cancelier, Joseph Malerba, Temur Babluani, Philippe Beautier, Didier Bobet, Pascal Bongard, Bernard Bouillon…
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Altersfreigabe: 16
Offizielle Homepage: www.13-tzameti.de
VÖ-Datum: 8. März 2007 (DVD – Impuls)

Inhalt: Der unscheinbare georgische Einwanderer Sébastien bestreitet mit Gelegenheitsjobs mühsam den Lebensunterhalt für sich und seine Familie in Frankreich. Als ihn der morphiumsüchtige Monsieur Godon beauftragt, das Dach seiner verfallenen Villa zu reparieren, belauscht Sebastien wie Godon über einen Brief spricht, der seinem Empfänger endlich Glück und Geld bescheren soll.

Unmittelbar nach Eintreffen des ominösen Briefes, stirbt Godon an einer Überdosis. Daraufhin nimmt Sebastien den Brief heimlich an sich und folgt den Anweisungen darin. Diese führen ihn jedoch mitten in ein schmutziges Glückspielszenario, in dem sich reiche, gelangweilte Männer zusammenfinden, um sich den ultimativen Kick zu geben – im Spiel um Leben und Tod. Nun gibt es kein Zurück mehr…

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit zum Film:

„13 Tzameti“ weiss zu schocken und zu überzeugen. Die sterilen und emotionslosen Bilder welche Géla Babluani in seinem Regie-Debüt auf die Leinwand projeziert, umgeben eine beängstigende Atmosphäre, die direkt in die Knochen des Zuschauers geht und dort auch bleibt.

Die in schwarz-weiss gehaltenen Szenen sind von einer absurden Nüchternheit durchzogen. Was der Zuschauer zu sehen bekommt ist etwas vom menschenverachtendsten überhaupt. Inhaltliche Ähnlichkeiten zum Torture-Porn Exponenten „Hostel“ sind klar auszumachen, doch wer diese beiden Filme vergleicht, bewegt sich auf dünnem Eis. Während in Hostel der Zuschauer mit immer noch grausigeren Bildern und Szenen zu schocken versucht wird, so nimmt „13 Tzameti“ einem mit seiner düsteren und rohen Atmosphäre ein. Gewalt ja, allerdings nicht explizit. Funktioniert meistens eh besser…

„13 Tzameti“ ist ein beängstigendes Stück Film. Der Beginn der Geschichte hapert mit einigen Anlaufschwierigkeiten, doch wenn der Film in Fahrt gekommen ist, gibt es kein entrinnen mehr. Spannung bis zum geht nicht mehr…

4/5 Totenköpfen

Engl. Teaser

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US-Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus