Poltergeist [Film-Review]

Poltergeist

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Land: USA
Jahr: 1982
Regisseur: Tobe Hooper
Schauspieler: Craig T. Nelson, JoBeth Williams, Beatrice Straight, Heather O’Rourke, Dominique Dunne, Zelda Rubinstein, Oliver Robins, Michael McManus, Virginia Kiser, Martin Casella, Richard Lawson, James Karen…
Laufzeit: ca. 115 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Offizielle Homepage:
VÖ-Datum Schweiz: 12. Oktober 2007 (DVD – Warner)

Inhalt:
Die Freelings sind eine typisch amerikanische Mittelstandsfamilie, die in einer noch im Bau befindlichen Vorortsiedlung namens Cuesta Verde wohnen. Vater Steve (Craig T. Nelson) ist Angestellter beim hiesigen Häusermakler, Mutter Diana (JoBeth Williams) ist Hausfrau und kümmert sich um die Kinder Dana, Robbie und Carol-Anne. Doch dann mehren sich die Anzeichen, daß in der Traumsiedlung nicht alles zum besten steht. Möbel türmen sich von selbst auf, der Hund bellt eine leere Stelle an, die jüngste Tochter Carol-Anne hört Stimmen aus dem rauschenden Fernseher. Als eines Nachts ein Gewitter niedergeht, bricht das Chaos über die Familie herein: ein Baum vor dem Haus greift mit seinen Ästen nach Sohn Robbie, während sich im Kinderzimmer ein Tor in eine Zwischenwelt öffnet und Carol-Anne verschlingt. Ein Parapsychologenteam sieht sich schon bald überfordert, ob der übernatürlichen Kräfte, die sich im Haus der Freelings austoben, weswegen man sich an ein Medium wendet, das ein Mittel gegen die Poltergeister finden und die Tochter, die sich über den Fernseher meldet, zurückbringen soll. Infolgedessen tobt bald ein Geistersturm im ehemals trauten Heim… (ofdb.de)

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

Tobe Hoopers “Poltergeist” ist ein faszinierender Film, der auch nach über 25 Jahren nichts von seiner Furcht einflössenden Wirkung verloren hat.

Die grosse Stärke von Poltergeist ist ganz klar seine wandelbare Fähigkeit. Er ist Komödie, Thriller, Horror und Gesellschaftskritisch zugleich und kann dadurch viele Geschmäcker abdecken. Dies ist der Verdienst vom ausführenden Produzenten (und Regisseur?) Steven Spielberg. Obwohl der Film als Genre-Allrounder angesehen werden kann, ist er trotzdem ein Horror-Urgestein.

Die Macher beweisen mit “Poltergeist” dass guter Horror nicht gleichbedeutend mit blutigen Morden sein muss. Der Erfolg dieses Filmes liegt viel mehr darin, dass eine Familie wie die meine (oder deine?) in ihrer unschuldigsten Art von einem unerklärlichen Phänomen terrorisiert wird. Perfiderweise wird auch gleich noch das schwächste Familienmitglied zentraler Punkt dieser Geistergeschichte, was im Gesamtpaket ein Frontalangriff auf den “amerikanischen Traum” darstellt.

Abstriche sind vor allem im Bereich der Special Effects zu machen. Einiges sieht nach dem heutigen Standard halt wirklich extrem veraltet aus, und wirkt unfreiwillig komisch. Im Grossen und Ganzen sind die Mehrheit der Effekte allerdings immer noch überzeugend.

Tobe Hooper hat aus einer Horrorgeschichte einen extrem spannenden und gruseligen Film gemacht, der gesellschaftskritisches Terrorkino vom Feinsten war und immer noch ist.

4/5 Totenköpfen

US-Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus