Coffin Rock [Film-Review]

Coffin Rock

Coffin Rock

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Land: Australien
Jahr: 2009
Regisseur:
Rupert Glasson
Schauspieler: Lisa Chappell, Terry Camilleri, Robert Taylor, Sam Parsonson, Geoff Morrell, Joseph Del Re, Jodie Dry
Laufzeit: ca. 89 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: www.coffinrockthemovie.com
VÖ-Datum Schweiz: Läuft am NIFFF 2009

Inhalt: An der australischen Küste gehen die Bewohner eines isolierten Dorfes ihrem friedlichen Alltag nach: Alle leben von der Fischerei, alle trinken Bier im gleichen Pub, und alle wissen alles voneinander. Auch dass Jess und Rob kein Kind haben können, ist für niemanden ein Geheimnis. Frustriert nach einem weiteren Flop lässt sich Jess angetrunken auf die Avancen von Ewan ein, einem fremden Jungen mit unklarer Herkunft. Plötzlich ist sie schwanger, und das ganze Dorf freut sich – aber nicht sehr lange. Denn Ewan hängt sehr stark an Jess und an seiner Vaterschaft. Vergeblich versucht sie, ihm dies auszureden. Das Engelsgesicht wird zum erbarmungslosen Verfolger, der damit droht, alles in Schutt und Asche zu legen. (nifff.ch)

Einige Bilder zum Film:

Coffin Rock_1

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Mein Fazit:

Die ganz grosse Stärke von „Coffin Rock“ ist sein ausgeprägter Realismus, was vor allem auf die tolle Charakterzeichnung und die starke Leistung der Schauspieler zurück zu führen ist. Der Zuschauer fiebert mit der dauernd ansteigenden Intensität auch immer mehr mit. Selten bis nie will man sich von diesem äusserst gelungenen aufgebauten Spannungsbogen abwenden.

Die Story an sich, sieht zu Beginn wie eine von vielen Arthouse-Produktionen aus, die in ihrem üblichen Schicksal enden wird. Dies ist auch bei diesem Film nicht viel anders. Durch die Zugabe der äusserst labilen Figur Ewan, wird aus diesem Drama jedoch mit der Zeit immer mehr ein Thriller. Und genau hier setzt wieder angesprochener Realismus ein. Alles beginnt mit einem normalen Arztbesuch, und bereits ist man ein potenzielles Opfer ohne es zu wissen. Die Botschaft lautet: Jeder setzt sich tagtäglich unwissend potenzieller Gefahr aus. Dies kommt in diesem Film sehr gut zur Schau. Was anfangs sehr subtil beginnt, nimmt mit der Zeit erschreckende Ausmasse an.

Es muss jedoch auch gesagt werden, dass so gut die Story auch ist, diese leider doch recht früh sehr absehbar wird. Für den Film spricht hingegen dann jedoch wieder, dass er obwohl dieses Mangels stets spannend bleibt.

Eine durchaus überzeugende Down-Under Produktion, bei welcher man bedenkenlos zugreifen kann…

3.5/5 Totenköpfen

Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus