The Mist [Film-Review]

The Mist

Der Nebel

The Mist

The Mist_gross

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Land: USA
Jahr: 2007
Regisseur: Frank Darabont
Schauspieler: Thomas Jane, Marcia Gay Harden, Alexa Davalos, William Sadler, Laurie Holden…
Laufzeit: ca. 127 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Offizielle Homepage: http://www.themist-movie.com/
VÖ-Datum: 4. August 2008 (DVD – Senator)

Inhalt: Ein mysteriöser Nebel, der die gesamte Landschaft einhüllt, zwingt die Bewohner einer Kleinstadt, sich in ihrem Supermarkt zu verschanzen. In den weissen Schleiern scheinen sich Wesen zu verbergen – merkwürdig schaurig und offenbar nicht von dieser Welt. Die Ungewissheit, was in der alles verschlingenden Wolke auf sie wartet, zerrt an den Nerven der Zwangs-Gemeinschaft und schürt Angst und Verzweiflung.

Der Künstler David Drayton (Thomas Jane) versucht, dem Geheimnis der furchteinflössenden Erscheinung auf den Grund zu gehen. Die fanatisch-religiöse Mrs. Carmody (Marcia Gay Harden) glaubt hingegen, dass Gottes Zorn entfacht wurde, der nur durch ein menschliches Opfer besänftigt werden kann. Schnell findet sie Anhänger für ihre Theorie. Ausgerechnet Draytons kleiner Sohn Billy (Nathan Gamble) wird von der panisch-verängstigten Menge als Sühnengabe auserkoren. Ein erbitterter Kampf ums nackte Überleben hat begonnen, in dem die Grenze zwischen äusserer und innerer Bedrohung verschwimmt…

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit zum Film:

Frank Darabont kehrt mit The Mist zu seinen ursprünglichen Wurzeln zurück. Er begann seine Karriere als Drehbuchautor von „A Nightmare on Elm Street 3“ und drehte dann später seine Oscar nominierten Meisterwerke „The Shawdank Remptention“ und „The Green Mile“. Seither ist er jedem Filmfan ein Begriff. Nun also kommt von ihm eine neue Stephen King Geschichte auf die Leinwände der Welt (nach „The Shawdank Remptention“ und „The Green Mile“). Hierbei handelt es sich allerdings erstmals um eine Horrorgeschichte.

Bei betrachten des Trailers wird einem dies auch sofort bewusst. Ein mysteriöser Nebel und unheimliche Kreaturen die normale Bürger bedrohen tönt zwar nicht wirklich originell, doch man lässt sich ja imme gerne eines besseren belehren. Dies ist bei diesem Film auch der Fall.

In „The Mist“ steht überhaupt nicht der Horror im Mittelpunkt. Vielmehr ist es das Verhalten der Protagonisten in Extremsituationen, dass im Zentrum steht. Dies ist extrem beängstigend, aber auch eindrücklich inszeniert. Zu dieser tollen und spannenden Atmosphäre führt vor allem die Kameraführung viel dazu bei. Wie aus bekannten neuzeitigen Serien (24, The Shield etc.) ist die Kamera laufend in Bewegung und ruht nie auf einer Position.

Den Horrorfans unter euch (was wahrscheinlich die meisten sind ;)) sei jedoch gesagt, auch ihr kommt auf eure Kosten. Die Stimmung des Filmes ist super gruselig und man wird einige Male überrascht. Sei es durch nette Kreaturen oder aber auch durch ziemlich blutige Effekte.

Die Laufzeit des Filmes beträgt satte 2 Stunden, welche allerdings wie im Fluge vorbei sind. Bei mi kam, umso näher der Film dem Ende näherrückte, die Frage auf, wie das Finale des Filmes wohl aussehen wird. Hier hätte der Regisseur den ganzen Film völlig versauen können (Was kein Kunsstück gewesen wäre, da Stephen Kings Geschichte kein richtiges Ende besitzt). Doch dies ist zum Glück nicht der Fall. Das Ende ist genial und könnte den Film nicht besser abschliessen.

Für eine weitere Oscar-Nomination wirds wohl nicht reichen, aber mit diesem Film wird sich Frank Darabonts Fangemeinschaft auch auf die Horrorfans ausbreiten.

4.5/5 Totenköpfen

Deutscher Trailer

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Englischer Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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