In den Klauen der Mafia [Film-Review]

In den Klauen der Mafia

The Last Round

Il conto è chiuso

In den Klauen der Mafia


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Land: Italien
Jahr: 1976
Regisseur: Stelvio Massi
Schauspieler: Luc Merenda, Carlos Monzon, Gianni Dei, Giampiero Albertini, Mario Brega, Susana Gimenez, Luisa Maneri, Leonora Fani, Claudio Zucchet, Nello Pazzafini, Giovanni Cianfriglia, Claudio Ruffini…
Laufzeit: ca. 91 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage:
VÖ-Datum Schweiz: 8. Februar 2010 (DVD – Anolis)

Inhalt: Er kommt aus dem Süden, um im reichen italienischen Norden Arbeit zu finden. Doch Marco Russo gerät direkt zwischen die Fronten zweier rivalisierender Gangsterbanden, angeführt vom schneidigen und waffenverliebten Rico Manzetti auf der einen und dem schmierigen und feisten Bobo Belmondo auf der anderen Seite. Sie haben die Macht in der Stadt an sich gerissen und aufgeteilt. Wer zwischen ihre Schusslinien gerät, der lebt nicht mehr lange. Unlängst hat sich die Polizei feige verkrochen und überambitionierte Staatsanwälte hauchen in der stechenden Mittagssonne auf offener Straße im Trommelfeuer entfesselter Maschinenpistolen ihr Leben aus. Vor diesem Hintergrund beginnt Marco Russo ein riskantes Unterfangen: Mit Geschick und Tücke will er beide Banden gegeneinander ausspielen. Doch welchen Plan verfolgt er wirklich? Was lässt einen aufrechten Sizilianer so tief in die Niederungen menschlichen Handelns hinabsteigen?

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

„Allein gegen die Mafia“ ist ein brutaler Italo-Streifen. Er beinhaltet viele blutige Einschüsse, die untermalt von dem stimmigen Score eine sehr schöne Italo-Atmosphäre erzeugen.

Kritisierbare Punkte sind unter anderem der sehr einfach gestrickte Plot, welcher den Zuschauer nicht in seinen Bann zu ziehen vermag. In vorabsehbarer Revenge-Manier wird von Fight zu Kill und umgekehrt gehüpft. Auch die Schauspieler agieren teils viel zu hölzern (v.a. Carlos Monzon, der neben Luc Merenda den wichtigsten Part des Filmes hat).

Mir persönlich hat der Film trotzdem sehr zugesagt. Inszenatorisch lehnt sich Stelvio Massi an bekannte Italo-Western, was in diesem Mafiosi-Milieu doch für eine nette Abwechslung sorgt. Dazu kommt, dass der Gewaltgrad ziemlich hoch ist und durch eine konsequent gnadenlose Linie stellenweise wirklich zu erschrecken vermag.

Einfach aufgebaut, aber toll und brutal umgesetzt…

3.5/5 Totenköpfen

Englischer Trailer

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=iW7RbzZs7gk[/youtube]

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus