Stationspiraten [Film-Review]

Stationspiraten

Stationspiraten

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Land: Schweiz
Jahr: 2010
Regisseur: Michael Schaerer
Schauspieler: Scherwin Amini, Vincent Furrer, Max Hubacher, Stefan Kurt, Nicolas Hugentobler…
Laufzeit: ca. 93 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage:
VÖ-Datum Schweiz: 14. Oktober 2010 (Kino – Disney)

Inhalt: In einem Schweizer Kinderspital kreuzen sich die Lebenswege von fünf Teenagern. Sie heissen Benji, Michi, Kevin, Jonas und Sascha. Vier von ihnen haben Krebs, einer wartet auf seine Diagnose.

Jeder der fünf Stationspiraten reagiert auf die schwierige Situation anders: Obwohl Benjis Bein schmerzt, versucht er, die Station bei Laune zu halten und damit seine eigenen Ängste zu überspielen. Michi wartet auf seine Beinprothese und ist felsenfest davon überzeugt, bald wieder auf dem Fussballplatz zu stehen – ausser ihm glaubt das jedoch niemand. Kevin hat den Glauben an seine Genesung verloren – doch Laura, das Mädchen aus dem 7. Stock, schenkt ihm neuen Mut. Jonas’ Leidenschaft für die Fliegerei ist stärker als jedes Medikament. Und Sascha zeigt, dass er hinter seiner abweisenden Fassade ein echter Freund sein kann.

Die fünf Stationspiraten unterstützen sich gegenseitig. Gemeinsam schaffen sie es, ihrer ungewissen Zukunft mutig ins Gesicht zu blicken. Gemeinsam erobern sie das Leben.

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

„Stationspiraten“ drückt so unglaublich fest auf die Tränendrüsen, dass es schon fast unerträglich wird. Trotz seiner Mängel, über die es unmöglich war hinwegzusehen, fühlte ich mich stellenweise ganz gut unterhalten.

Die 4 Jungs die im Zentrum der Geschichte stehen, sind alle relativ unbekannte Namen in der Schauspieler-Landschaft. Sie machen ihren Job aber ausgezeichnet. Obwohl man leider anmerken muss, dass man von der Perfomance als Schweizer Zuschauer immer etwas peinlich berührt sein wird. „Stationspiraten“ ist so ultra typisch schweizerisch (von den Figuren, über die Geschichte bis zur Filmmusik (welche übrigens kitschiger nicht sein könnte)), so dass man einfach immer tiefer in den Kinosessel sinken will.

Kitsch ist ein passendes Stichwort um diesen Film zu beschreiben. Schweizer Kitsch… Mir war es zu schweizerisch, und zu kitschig…

2/5 Totenköpfen

Schweizer-Deutscher Trailer

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Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus