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Scream (1996) [Film-Review]

Scream

Scream

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Land: USA
Jahr: 1996
Regisseur: Wes Craven
Schauspieler: David Arquette, Neve Campbell, Courteney Cox, Skeet Ulrich, Rose McGowan, Matthew Lillard, Jamie Kennedy, W. Earl Brown, Drew Barrymore, Joseph Whipp, Lawrence Hecht, David Booth…
Laufzeit: ca. 107 Minuten
Altersfreigabe: 18
Offizielle Homepage: -

Inhalt: Ein Killer terrorisiert die kalifornische Kleinstadt Woodsboro. Mit einem Todeskostüm maskiert hat er es hauptsächlich auf Schülerinnen der Highschool abgesehen. Die Polizei tappt im Dunkeln. Ein gefundenes Fressen für die sensationslüsterne Reporterin Gale Weathers. Die hübsche Casey wird das erste Opfer des gnadenlosen Monsters und brutal getötet. Für ihre Freundin Sidney wird ein Albtraum wahr. Vor einem Jahr wurde ihre Mutter ermordet. Wird sie die nächste sein?

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

“Scream” war einer der ersten Horrorfilme die ich überhaupt gesehen hatte. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich damals die 3 VHS-Boxen in einem Weltbild-Katalog angekreuzt habe, und es kaum erwarten konnte bis ich die Boxen endlich nach Hause geliefert bekomme…

“Do you like scary movies?”

Auch Jahre später, weiss Wes Craven’s legendärer Slasher um Ghostface immer noch zu überzeugen. Craven schaffte es einem ausgetrockneten und blutleeren Genre, neuen Wind zu verschaffen. Er mokiert in “Scream”, die immer gleichen “Horror-Regeln”, welche in jedem einzelnen Horrorfilm angewendet werden (wer Sex hat stirbt - wer Drogen nimmt stirbt - die Jungfrau überlebt) - um dann genau dieselben Regeln in seinem Slasher anzuwenden. Jedoch nicht, ohne sich mit einem Schuss Selbstironie darüber lustig zu machen. Humor hat in Scream sowieso einen hohen Stellenwert. Laufend gibt es irgendwelche Seitenhiebe auf bekannte Horrorfilme (Friday the 13th, Halloween, A Nightmare on Elm Street), die jedem Horrorfilmfan natürlich sofort auffallen. Aber auch die ausgefeilten Dialoge, sind einfach nur köstlich zu hören und unterhalten einem bestens.

“Life is lika movie. Only you can’t pick your genre”

Sehr interessant ist vor allem auch die Tatsache, dass “Scream” alles andere als brutal oder blutig ist. Bei “Scream” geht es nicht um einen möglichst gorigen Abgang der Protagonisten. Nein. Wes Craven hat mit “Scream” eine Wer-ist-der-Slasher Film erschaffen. Hier geht es um die perfiden Spiele die Ghostface mit seinen Opfern spielt, oder darum wo Ghostface sich versteckt, und vor allem: Wer Ghostface ist.

“No, please don’t kill me, Mr. Ghostface, I wanna be in the sequel.”

Aus der heutigen Sicht hat “Scream” nicht mehr den selben Gruselfaktor wie 1996, aber die innovative Neugestaltung des Slasher-Genres die Wes Craven mit diesem Film geschaffen hat, unterhält auch heute noch bestens.

4/5 Totenköpfen

Englischer Trailer


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