The Tree of Life [Film-Review]

The Tree of Life

The Tree of Life

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Land: USA
Jahr: 2011
Regisseur:
Terrence Malick
Schauspieler:
Brad Pitt, Sean Penn, Fiona Shaw, Jessica Chastain, Joanna Going, Jackson Hurst, Dalip Singh, Lisa Marie Newmyer, Crystal Mantecon, Tamara Jolaine, Jennifer Sipes, Brenna Roth…
Laufzeit:
ca. 138 Minuten
Altersfreigabe:
?
Release-Datum: 26. Mai 2011 (Kino – Ascot Elite)
Offizielle Homepage: www.twowaysthroughlife.com

Inhalt: Das Weltbild von Jacks Eltern ist sehr unterschiedlich und radikal. Seine fürsorgliche Mutter vermittelt ihm inbrünstig Werte wie Liebe und Vergebung. Sein Vater lehrt ihn, immer zuerst auf sich selbst zu schauen. Gefangen im Loyalitätskonflikt versucht der 11-jährige Jack zu schlichten. Doch bald beginnt für ihn ein schmerzlicher Leidensweg zwischen Krankheit und Tod.

Eine grossangelegte und sehr eindrückliche Rückblende steuert uns vom Ursprung der Welt über die gesamte Evolution bis hin zum Tag, an dem Jack ein erwachsener Mensch ist. Es ist eine Reise von Jacks Selbsterkenntnis – er lernt dabei die Welt und das Leben zu schätzen und verzeiht seinem strengen Vater.

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:

Mit „Tree of Life“ veröffentlicht Terrence Malick eine Wucht von einem Film. Eine Wucht von Informationen, eine Wucht an Bildern, eine Wucht Leben.

„Tree of Life“ besitzt keine geradlinige Erzählstruktur, mal befindet man sich in der Galaxie in einem Sternennebel, und kurze Zeit später befindet man sich im Alltag einer amerikanischen Mittelklass Familie, deren Vater Brad Pitt ist. Und irgendwo im Film wandelt auch Sean Penn noch herum, gequält von Erinnerungsfetzen aus seiner Kindheit. Es dauert ein wenig, bis man sich in Malicks fast schon wirr anmutenden Sprünge in der Story zu Recht findet. Doch selbst dann, fühlt man sich stellenweise wie ein hilfloser Fisch in einem Wasserfall voller Informationen.

Man könnte „Tree of Life“ als wirr erzählter und aufgebauter Film abtun, doch dies würde dem Film bei weitem nicht gerecht werden. Malick’s Werk ist ein Sammelsurium an Botschaften und Hinweisen, so dass es unmöglich ist, diese alle beim ersten Mal gleich zu verstehen sprich denn überhaupt zu entdecken. Der Zuschauer wird auf diversen Ebenen auf die Suche geschickt. Philosophisch, Religiös, Wissenschaftlich und Menschlich.

Suchen ist das eine. Finden das andere. Ich selber kann von mir nicht behaupten, den Film in seiner Komplexität verstanden zu haben, und trotzdem, irgendwas ist hängen geblieben. Tree of Life fasziniert. Nur schon die Visualisierung von Malick mit all den grandiosen Naturbildern ist sehenswert. Auch Brad Pitt in der Rolle als ultra-autoritärer Familienvater liefert eine beeindruckende Performance ab.

Ein Fazit zu diesem Film zu ziehen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber: Terrence Malicks „Tree of Life“ ist ein berauschender Bilder Trip, welcher einem noch länger beschäftigt…

4/5 Totenköpfen

Englischer Trailer

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Bilder: © 2011 Ascot Elite. All Rights Reserved.

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus