Schweizer Filmszene: Basel erhält Filmstiftung

Balimage hat per Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Basler Filmszene mehr gefördert werden soll. Das Budget wird von 500’000 Schweizer Franken auf 1.5 Mio Schweizer Franken pro Jahr erhöht. Dadurch soll der Basler Film gefestigt, und eine Abwanderung nach Zürich gestoppt werden.

Folgend die offizielle Pressemitteilung von Balimage:

Mit dem bescheidenen Betrag von CHF 400’000 pro Jahr unterstützen die Kantone Basel-Stadt und Basel-Land die lokalen Filmschaffenden. Trotz geringer Fördermittel sind Basler Filme ausgesprochen erfolgreich. «Die Frau mit den 5 Elefanten» oder «Nel Giardino dei Suoni» begeisterten etwa im Kino und an Festivals auf der ganzen Welt Publikum und Jurys. Um die Szene nicht ganz ausbluten zu lassen und die zunehmende Abwanderung nach Zürich zu stoppen, hat der Verein Balimage in Zusammenarbeit mit den Kulturabteilungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Land und der Christoph Merian Stiftung vor gut zwei Jahren eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen, die den Auftrag erhielt, ein neues Förderkonzept für die Region zu erarbeiten. Das Ergebnis dieser Arbeit stellt der Verein Balimage nun in einer Broschüre vor: Angestrebt wird die Errichtung einer Filmstiftung für die Region Basel, die in einer Pilotphase für die kommenden sieben Jahre mit insgesamt CHF 10 Mio. alimentiert werden soll. Diese Summe soll sich aus den bisherigen Kulturförderungsbeiträgen, einem Beitrag der Christoph Merian Stiftung und Geldern der Swisslos-Fonds der Kantone Basel-Stadt und Basel-Land sowie Zuwendungen von privaten Sponsoren zusammensetzen. Dank diesem einmaligen Modell einer Privat Public Partnership könnte die jährliche Förderung des Filmschaffens von rund CHF 500’000 auf knapp CHF 1.5 Mio. Franken erhöht werden.

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus