Drive (2011) [Film-Review]

Kritik zum Film «Drive» von Regisseur Nicolas Winding Refn

Drive_gross

Land: USA
Jahr: 2011
Regisseur:
Nicolas Winding Refn
Schauspieler:
Ryan Gosling, Carey Mulligan, Ron Perlman, Oscar Isaac, Christina Hendricks, Bryan Cranston, Albert Brooks, Tina Huang, Joe Pingue, Tiara Parker, James Biberi, Cesar Garcia…
Laufzeit:
ca. 100 Minuten
Altersfreigabe:
 FSK 18
Release-Datum: 5. Januar 2012 (Kino – Ascot Elite)
Offizielle Homepage: www.drive-movie.com

Inhalt: Tagsüber arbeitet Driver (Ryan Gosling) als Stuntman für Hollywood. Reine Routine. Erst nachts erwacht der äusserst wortkarge Einzelgänger zu Leben, als Fahrer von Fluchtfahrzeugen bei bewaffneten Einbrüchen. Keiner kann ihn schnappen, keiner kann ihm das Wasser reichen. Dann lernt der coole Driver seine neue Nachbarin Irene (Carey Mulligan) kennen – und verliebt sich in die alleinerziehende Mutter. Als Irenes Ehemann Standard (Oscar Isaac) aus dem Knast entlassen wird, lässt sich Driver auf einen weiteren Coup ein, um Standard aus dem Schlamasel zu helfen. Mit dem erbeuteten Geld will Standard seine Schulden abbezahlen und so Irene eine gesicherte Zukunft bieten. Doch alles geht schief. Die Jagd auf Driver und Irene ist eröffnet – wenn es ihm nicht sofort gelingt, den Spieß umzudrehen… (Ascot Elite)

Einige Bilder zum Film

Drive_8

Drive_7

Drive_6

Drive_5

klicken für Vollansicht

Mein Fazit:

Als ich den Trailer zu «Drive» das erste Mal sah, kam mir als erstes „The Transporter“ in den Sinn. Die Story mit einem Auftrags-Fahrer für irgendwelche dubiose Geschäfte erinnerte mich sehr an den Action-Streifen mit Jason Statham. Jetzt, nachdem ich den neuen Film von Nicolas Winding Refn gesehen hab, sind diese Parallelen komplett vom Tisch. «Drive» hat nicht im geringsten mit irgendwelchen Hollywood-Action-Verfolgungsjagd Filmen etwas am Hut.

Hier geht es um die Figuren und deren Handeln, vor allem natürlich um die Hauptfigur, gespielt von Ryan Gosling. Um den Driver liegt vieles im unklaren, unter anderem auch sein Name. Man weiss praktisch nichts über diesen mysteriösen und introvertierten Mann. Das Interesse, mehr über diesen Mensch wissen zu wollen, ist nach der Eröffnungsszene sofort da.

Die Driver Figur von Ryan Gosling fasziniert und genau deshalb funktioniert auch der Film. Aber «Drive» ist nicht nur inhaltlich und von den Figuren her spannend, auch die Umsetzung kann überzeugen. Der Soundtrack ist sehr eingänig und verleiht dem Film eine tolle Grundstimmung. Regisseur Nicolas Winding Refn versteht es ausgezeichnet die Musik und die geniale Bildästhetetik perfekt aufeinander abzustimmen.

«Drive» ist spannend und geheimnisvoll zugleich. Obwohl man nichts über den Hintergrund der Hauptfigur weiss, wird in gewissen Szenen durch Bilder mehr gesagt, als Worte es jemals könnten. Eine brutale und spannende Fahrt durch Los Angeles.

4/5 Totenköpfen

US-Trailer

Link

Schweizer Trailer

Link

Bilder: © 2011 Ascot Elite. All Rights Reserved. Poster: IMP Awards

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus