Poulet aux Prunes (2011) [Film-Review]

Kritik zum Film «Poulet aux Prunes» von Regisseuren Vincent Paronnaud und Marjane Satrapi

Poulet aux Prunes_gross

Land: Frankreich
Jahr: 2011
Regisseur:
Vincent Paronnaud, Marjane Satrapi
Schauspieler:
Isabella Rossellini, Maria de Medeiros, Golshifteh Farahani, Mathieu Amalric, Jamel Debbouze, Chiara Mastroianni, Edouard Baer, Eric Caravaca, Frédéric Saurel, Dustin Graf
Laufzeit:
ca. 93 Minuten
Altersfreigabe:
 FSK 12
Release-Datum: 29. Dezember 2011 (Kino – Filmcoopi)
Offizielle Homepage:

Inhalt: Teheran, 1958. Der begnadete Musiker Nasser Ali Khan ist verzweifelt. Im Streit mit seiner Frau ist die geliebte Geige zu Bruch gegangen – nach langer Suche ist sich Nasser Ali sicher: Ein ebenbürtiger Ersatz ist im ganzen Land nicht aufzutreiben. So beschliesst er, sich hinzulegen und zu sterben. Geschlagene acht Tage wird es dauern, bis Azrael, der Engel des Todes, ihn endlich erhört. Nasser Ali lässt sein bewegtes Leben Revue passieren – und erinnert sich mit Wehmut an seine heimliche grosse Liebe aus jungen Jahren… (Filmcoopi)

Einige Bilder zum Film

Poulet aux Prunes_4

Poulet aux Prunes_3

Poulet aux Prunes_2

Poulet aux Prunes_1

klicken für Vollansicht

Mein Fazit:

Der zweite Spielfilm von Marjane Satrapi nach einer Comic-Vorlage von ihr selber, heisst «Poulet aux Prunes» und ist nicht wie das Erstlingswerk „Persepolis“ ein Animationsfilm, zumindest nicht komplett.

Die Optik des Filmes ist eigenwillig faszinierend. Auch die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird begeistert (ein Vergleich zu „Die fabelhafte Welt der Amélie“ ist gewagt, aber durchaus angebracht). Die Hauptrolle spielt kein geringerer als der grandiose französische Schauspieler Mathieu Almaric in der Rolle von Violinist Nasser Ali Khan. Er und seine Schauspieler Kollegen überzeugen auf der ganzen Linie.

«Poulet aux Prunes» ist ein wunderschön tragisches Liebes-Märchen, welches zu verzaubern mag. Die visuelle Inszenierung und die Erzählweise, die immer von einem ironischen Augenzwinkern begleitet wird, machen aus dieser Geschichte etwas ganz Besonderes.

4.5/5 Totenköpfen

US-Trailer

Link

Bilder: © 2011 Filmcoopi. All Rights Reserved.

Anmerkung: Stücke aus dieser Kritik wurden von mir für DRS 3 geschrieben, und der Website www.drs3.ch publiziert.

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus