The Thing (2011) [Film-Review]

Kritik zum Film «The Thing» von Regisseur Andreas Dresen

The Thing (2011)_gross

Land: USA, Kanada
Jahr: 2011
Regisseur:
Matthijs van Heijningen Jr.
Schauspieler:
Mary Elizabeth Winstead, Joel Edgerton, Eric Christian Olsen, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Ulrich Thomsen, Kim Bubbs, Stig Henrik Hoff, Trond Espen Seim, Jonathan Walker, Carsten Bjørnlund, Jørgen Langhelle, Davetta Sherwood…
Laufzeit:
ca. 103 Minuten
Altersfreigabe:
FSK 16
Release-Datum: 21. März 2012 (DVD/Blu-Ray – Universal Pictures)

Inhalt:Bei einer Expedition am Südpol stößt ein norwegisches Forscherteam auf ein Alien-Raumschiff. Im vereisten Wrack entdecken sie ein außerirdisches Wesen, das vermutlich beim Absturz ums Leben gekommen ist. Die Paläontologin Kate Lloyd und ihr Team beginnen sofort mit der Untersuchung. Dabei erwacht die Kreatur aus ihrem „Winterschlaf“ und eine gnadenlose Hetzjagd beginnt. Gemeinsam mit dem Crew-Piloten Carter versucht Kate den hochentwickelten Parasiten zu stoppen, der jede Lebensform nachahmen kann, die er berührt. Paranoia und Todesangst packen die Mannschaft. Abgeschnitten von der Außenwelt traut keiner mehr dem anderen. Jetzt geht es nur noch ums nackte Überleben … (Universal Pictures)

Einige Bilder zum Film

The Thing (2011)_5

The Thing (2011)_4

The Thing (2011)_3

The Thing (2011)_2

klicken für Vollansicht

Mein Fazit:

John Carpenter’s „The Thing“ gilt als ein Meisterwerk, Genre-Klassiker und besitzt zu Recht eine grosse Fanbase. Wer sich also an ein Remake oder ähnliches wagen sollte -der sei gewarnt.

Die Crew hinter dem 2011-Prequel hat allerdings einen guten Job gemacht. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurde hier eine moderne Vorgeschichte konzipiert. Zum Beispiel befinden sich auf der norwegischen Basis tatsächlich Norweger, und alle Infos zur Basis der Norweger die man bereits im Film von 1982 bekommen hat, wurden 1:1 übernommen und mit einer Hintergrund-Geschichte versehen. Well done!

Die Special Effects sind bei weitem nicht so bahnbrechend wie dies bei John Carpenter der Fall war. Aber auch hier hat man sich, zumindest teilweise, für handgemachtes Gore-Werk entschieden. Die Kreaturen sind grösstenteils angefertigte Puppen, und wurden mit CGI erweitert resp. ausgeschmückt. Sicher die einzig sinnvolle und richtige Entscheidung.

Die Geschichte bietet relativ wenig Neues. Hier hat man sich sehr, fast zu sehr, am John Carpenter Film orieniert. Logischerweise ist die Situation praktisch identisch wie im Original-Film, deshalb ist der Film stellenweise halt doch an eine Art Quasi-Remake.

Man kann die Idee eines Prequel-Remake’s mögen oder hassen. Ich persönlich bin der Meinung, dass der Film unnötig ist, aber immerhin ganz passabel umgesetzt wurde und zugleich das Meisterwerk von John Carpenter würdigt!

3.5/5 Totenköpfen

1. US-Trailer

Link

Red-Band Trailer

Link

Bilder: © Universal Pictures. All Rights Reserved. ; IMP Awards

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus