Diary of the Dead [Film-Review]

Diary of the Dead

Diary of the Dead_1

poster3xu5.jpgDiary of the Dead_3Diary of the Dead_2

Diary of the Dead_4

klicken für Vollansicht

Land: USA
Jahr: 2007
Regisseur: George A. Romero
Schauspieler: Shawn Roberts, Joshua Close, Michelle Morgan, Jon Dinicoi, Phillip Riccio, Scott Wentworth
Laufzeit: ca. 91 Minuten
Altersfreigabe: R (for strong horror violence and gor, and pervasive language)
Offizielle Homepage: http://www.myspace.com/diaryofthedead
VÖ-Datum Schweiz: 8. Mai 2009 (DVD – Ascot Elite)

Inhalt: Jason bricht mit einer Gruppe von Filmstudenten und einem Wohnmobil auf, um in den dunklen Wäldern von Pennsylvania einen Horrorfilm für ein College-Projekt zu drehen. Alles scheint zunächst wie reine Fiktion, doch plötzlich hört die Filmcrew über das Radio Berichte vom Auftauchen echter Zombies und macht sich auf einen turbulenten Heimweg.Jason und seine Freunde geraten unterwegs immer stärker in Bedrängnis, die Kommunikation zur Außenwelt wird unmöglich, die Unterstützung durch staatliche Ordnungskräfte misslingt. Im Strudel der Ereignisse bleibt das Grüppchen auf sich gestellt, und während zunehmend lebende Leichen ihren Weg pflastern, scheint bald klar, dass jedweder Ausweg verwehrt bleibt.

Doch obwohl die Situation immer hoffnungsloser erscheint, behält Jason die Kamera in der Hand: Er, der er den Schrecken im Dickicht inszenieren wollte, wird sich nämlich bewusst, dass der „reale“ Kampf gegen die Zombies in Wahrheit das beste Material abwirft. Er nutzt diesen geistesgegenwärtig für seine Zwecke. (movie-infos.net)

Einige Bilder zum Film:

Diary of the Dead_8Diary of the Dead_5Diary of the Dead_7

Diary of the Dead_9Diary of the Dead_10Diary of the Dead_11

Diary of the Dead_13 Diary of the Dead_12Diary of the Dead_6

klicken für Vollansicht

Mein Fazit zum Film:

George A. Romero konnte bereits mit Land of the Dead in keinster Weise an seine drei Meisterwerke (Night of the living Dead, Dawn of the Dead und Day of the Dead) anknüpfen. Es war aber durchaus ein unterhaltsamer Zombiestreifen. Als er ankündigte, er wolle mit Diary of the Dead wieder zu den Wurzeln zurückkehren, war man natürlich gespannt.

Nach Visionierung des Filmes komme ich jedoch zum Schluss, dass dies der mit Abstand schlechteste Film Romeros ist. Angefangen bei den Schauspielern bis hin zu der Story passt einfach nichts zusammen und wirkt extrem billig. Ein gutes Beispiel dafür ist zum Beispiel die offensichtliche Bemühung Web 2.0 in den Film einbinden zu wollen. Dies machte eher den Eindruck von Product Placement, denn als Beitrag zur Story.

Die Handkamerafilmerei wird in diesem Film zur totaler Farce. Ständige Off Kommentare (welche NACH der Filmerei dazugesprochen wurden) nerven nach einer gewissen Zeit nur noch. Dies und die „Nachbearbeitung“ des Videomaterials führen dazu, dass man sich als Zuschauer überhaupt nicht im Geschehen integriert fühlt und der im voraus gross angekündigte Realismus geht komplett flöten.

Auch von den Effekten bin ich mehr als enttäuscht. Es gibt nicht wirklich viel zu sehen, und das was man zu sehen bekommt, ist oft CGI. Dies war zwar bei Land of the Dead auch schon der Fall, jedoch wurde man dort mit coolen und derben Effekten überhäuft. In Diary of the Dead hingegen kann man sich die Hälfte des Filmes anhören, wie nervend es doch sei, die ganze Zeit gefilmt zu werden…

Ein peinlicher Film von George A. Romero. Kanns immer noch nicht fassen, dass der wirklich von ihm sein soll…

1.5/5 Totenköpfen

1. Englischer Trailer

[dailymotion]http://www.dailymotion.com/video/x4k1h6_diary-of-the-dead-1-engl-trailer_shortfilms[/dailymotion]

Link

2. Englischer Trailer

[dailymotion]http://www.dailymotion.com/video/x4k1oc_diary-of-the-dead-2-engl-trailer_shortfilms[/dailymotion]

Link

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.