The Woman in Black (2012) [Film-Review]

Kritik zum Film «The Woman in Black» von Regisseur James Watkins

The Woman in Black_gross

klicken für Vollansicht

Land: Großbritannien, Kanada, Schweden
Jahr: 2012
Regisseur:
James Watkins
Schauspieler:
Emma Shorey, Harmon Molly, Sophie Stuckey, Daniel Radcliffe, Misha Handley, Jessica Raine, Roger Allam, Lucy May Barker, Indira Ainger, Andy Robb, Ciarán Hinds, Shaun Dooley…
Laufzeit:
ca. 96 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 14 Jahren
Release-Datum: 9. August 2012 (DVD/Blu-Ray – Ascot Elite Home Entertainment)
Offizielle Homepage: www.thewomaninblack-movie.co.uk f

Inhalt: Die Szenerie ist gegen Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt. In einem nordenglischen Städtchen stirbt unter äusserst mysteriösen Umständen Kind um Kind. Arthur Kipps wird genau dahin gesendet, um den Nachlass der kürzlich verstorbenen Besitzerin von Eel Marsh House aufzulösen. Schnell bekommt er zu spüren, dass hier etwas nicht in Ordnung zu sein scheint: Die Ansässigen stören sich an seiner Anwesenheit und lassen ihn das spüren. Und seltsame Geschichten geistern um Eel Marsh House. Als Kipps plötzlich eine mysteriöse in schwarz gekleidete Frau erscheint, beginnt er zu ahnen, dass er grauenvollen Ereignissen aus der Vergangenheit auf der Spur ist… (Ascot Elite)

Einige Bilder zum Film

The Woman in Black_8

The Woman in Black_7

The Woman in Black_6

The Woman in Black_5

klicken für Vollansicht

Mein Fazit:

Mit „The Woman in Black“ kehrt das legendäre britische Horrorfilm-Studio Hammer zurück zu seinen Wurzeln. Das einst für britischen Gothic-Horror bekannte Studio beweist, dass sie das Genre auch 40 Jahre später noch beherrschen.

Die 1983 als Buch veröffentlichte Geschichte der schwarz gekleideten Frau, erfreut sich in Grossbritannien grosser Beliebtheit und wurde unterdessen auch schon zig mal als Theaterstück adaptiert. Den Schritt auf die Kinoleinwand war deshalb nur eine Frage der Zeit. Als Regisseur waltet James Watkins, der sich in Genre-Kreisen mit seinem Regie-Debüt „Eden Lake“ einen Namen gemacht hat. Für die Hauptrolle verpflichtete man Daniel Radcliffe, der hier seine erste Rolle nach den Harry Potter Filmen spielt.

The Woman in Black“ ist äusserst gelungener Gothic-Horror. Durch wunderschön düstere Bilder und einem grossartigen Sound Design, gelingt es den Machern, eine schaurig gruselige Atmosphäre aufzubauen. Man lässt sich vom Film und der Geschichte wortwörtlich einlullen. Die Geschichte bietet zu Beginn wenig Neues, aber aufgrund der wirklich schönen Inszenierung ist das nicht weiter tragisch.

Daniel Radcliffe macht seinen Job ganz gut, die fürsorgliche Vater-Rolle kauft man ihm aber nicht ab. Zu sehr ist er noch als Harry Potter in Erinnerung. Seine Performance lässt aber zur freudigen Vermutung, dass er sich, durch geschickte Film-Auswahl und gute Darbietungen, sehr bald von seiner Rolle als Zauberlehrling lösen wird.

The Woman in Black“ ist alles andere als Effekthascherei und schon gar nicht ein Gorefest. Wer sich aber auf die Geschichte und die Atmosphäre einlässt, der wird sich bestimmt gruseln. James Watkins zweiter Spielfilm ist feinster Geister-Gothic-Horror, der am Schluss sogar noch ein wenig zu überraschen vermag. Sehr empfohlen!

4/5 Totenköpfen

US-Trailer

 

Link

Bilder: © Ascot Elite. All Rights Reserved. ; IMP Awards

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus