Killing Them Softly [Film-Review]

Kritik zum Film «Killing Them Softly» von Regisseur Andrew Dominik

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Land: USA
Jahr: 2012
Regisseur:
Andrew Dominik
Schauspieler:
Brad Pitt, Scoot McNairy, Ben Mendelsohn, James Gandolfini, Vincent Curatola, Richard Jenkins, Ray Liotta, Trevor Long, Max Casella, Sam Shepard, Slaine, Garret Dillahunt…
Laufzeit:
ca. 97 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 14/16 Jahren
Release-Datum: 15. November 2012 (Kino – Ascot Elite)
Offizielle Homepage: www.killingthemsoftlymovie.com

Inhalt: Jackie Cogan’s Beruf ist es, dafür zu sorgen, dass die Regeln des organisierten Verbrechens eingehalten werden. Als ein Pokerspiel der Mafia überfallen wird, wird Cogan aufgeboten, um den „Status Quo“ wiederherzustellen. Mit Coolness und tödlicher Effizienz macht er sich daran, die Schuldigen zur Strecke zu bringen.  (Ascot Elite)

Einige Bilder zum Film

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Mein Fazit:

Killing Them Softly“ handelt von der Mafia in Zeiten von Finanz – und Wirtschaftskrise und dem US-Wahlkampf 2008. Jede Handlung, jeder Entschluss innerhalb der Mafia muss bürokratisch von einem Gremium bewilligt werden. Wie in der Politik. Ein ungewöhnliches Bild, welches uns Regisseur Andrew Dominik vom organisierten Verbrechen hier vermittelt.

Brad Pitt in der Rolle von Mafia-Allzweckswaffe Jackie Cogan und James Gandolfini (aka Tony Soprano) als Mean-Mickey sind nur zwei von vielen brillanten und auch ungewöhnlichen Mafia-Figuren. Vor allem Gandolfinis Verwandlung vom respektierten Soprano-Mafia-Boss zum weinerlichen Auftragskiller ist einfach nur köstlich.

Neben den wunderbaren Figuren glänzt der Film aber vorallem mit seiner Story-Situierung. Die Mafia mit Wirtschaftskrise und Politik in Verbindung zu bringen, ist ein äusserst geschickter Schachzug von Dominik. Im Zusammenspiel mit den prägnanten und sehr bösen Dialogen mutiert der Film deshalb sgoar zur Politsatire. Das sind die ganz starken Momente von „Killing Them Softly„. Die Dialoglastigkeit und die Tatsache, dass nicht alle Handlungsstränge gleich interessant sind, trüben die intelligente Mafiageschichte jedoch hie und da.

Killing Them Softly“ ist intelligent und unterhaltend, wenn auch nicht durchgehend. Trotzdem lohnt sich eine Auseinandersetzung mit dieser bitterbösen Mafia-Gesellschaftskritik.

3.5/5 Totenköpfen

US-Trailer

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Bilder: © Ascot Elite. All Rights Reserved. ; IMP Awards

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus