Beasts of the Southern Wild (2012) [Film-Review]

Kritik zum Film «Beasts of the Southern Wild» von Regisseur Benh Zeitlin

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Land: USA
Jahr: 2012
Regisseur:
Benh Zeitlin
Schauspieler:
Quvenzhané Wallis, Dwight Henry, Jonshel Alexander, Marilyn Barbarin, Kaliana Brower, Nicholas Clark, Henry D. Coleman, Levy Easterly, Pamela Harper, Kendra Harris, Jovan Hathaway, Amber Henry…
Laufzeit:
ca. 84 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 14 Jahren
Release-Datum: 20. Dezember 2012 (Kino – Xenix Film)
Offizielle Homepage: www.beastsofthesouthernwild.com

Inhalt: Die kleine Hushpuppy ist gerade einmal sechs Jahre alt und lebt gemeinsam mit ihrem Vater Wink in einfachen Verhältnissen abgeschieden im Delta des Mississippi. Ihre Bayou-Community scheint fast von der Welt vergessen. Wink bereitet seine Tochter langsam auf eine Zeit vor, in der er nicht mehr für sie da sein kann und sie auf sich allein gestellt sein wird. Plötzlich befällt ihn – wie beinahe prophezeit – eine seltsame Krankheit und er wird immer schwächer. Hushuppy kann sich durch ihre unerschütterliche kindliche Fantasie aufrecht halten und zahlreichen Widrigkeiten trotzen. Sie glaubt daran, dass es ein regulierendes Gleichgewicht in der Welt gibt und dass zwischen Natur und Universum eine Balance besteht. Doch ein schrecklicher Sturm verändert ihre Wahrnehmung, es findet ein gravierender Umschwung in der Natur statt: Die Polkappen schmelzen, es kommt zu schwerwiegenden Katastrophen – und seltsame prähistorische Wesen bahnen sich ihren Weg ins Gewässer. Verzweifelt versucht Hushpuppy, die Integrität der Weltstrukturen wiederherzustellen; um ihren kranken Vater und ihr beständig sinkendes Zuhause retten zu können, muss das kleine Mädchen schreckliche Gefahren auf sich nehmen und ihre Mutter finden. (Ascot Elite)

Einige Bilder zum Film

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Mein Fazit:

Benh Zeitlins Regie-Debüt war das Gesprächsthema Nr. 1 schlechthin am diesjährigen Sundance Film Festival. Die Erfolgsgeschichte ging im Frühling am Cannes Film Festival weiter und erreichte im Herbst schliesslich auch die Schweiz im Rahmen des Zurich Film Festivals. „Beasts of the southern wild“ begeistert Publikum wie auch Kritiker.

Ein Grund für den (berechtigten) Hype ist sicherlich die 9-jährige Schauspielerin Quvenzhané Wallis, welche das kleine Mädchen Hushpuppy verkörpert. Sie spielt ihre Figur mit einer emotionalen und körperlichen Wucht, wie man es in diesem Kinojahr von keinem anderen Kind gesehen hat. Trotz der fast schon aussichtslosen Situation rund um ihren alkoholsüchtigen Vater und der drohenden Naturkatastrophe, verliert Hushpuppy ihren kindlichen Optimismus und ihre Lebensfreude nicht.

Genau hier liegt die Stärke des Filmes. Die tragische Geschichte von dem kleinen Mädchen ist deprimierend, macht aber überraschenderweise Mut. Wenn das kleine Mädchen Hushpuppy sich gegen ihre eigenen Ängste stellt, persönliche Schicksalsschläge und sogar eine Naturkatastrophe meistert, dann können wir alle das auch. Man verlässt das Kino mit einer neu gefunden Lebensfreude, selbst wenn man die bereits vorher hatte.

Ein grandioses Regie-Debüt mit einer ausgezeichneten Hauptdarstellerin. Sehr, sehr empfohlen.

4.5/5 Totenköpfen

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US-Trailer

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Bilder: © Ascot Elite. All Rights Reserved.

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Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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