Stitches (2012) [Film-Review]

Kritik zum Film «Stitches» von Regisseur Conor McMahon

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Land: Irland
Jahr: 2012
Regisseur:
Conor McMahon
Schauspieler:
Ross Noble, Tommy Knight, Gemma-Leah Devereux, John McDonnell, Eoghan McQuinn, Callum Maloney, Lorna Dempsey, Laila Stack, Harry Behan
Laufzeit:
ca. 82 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 18 Jahren
Release-Datum: 21. Februar 2013 (DVD/Blu-Ray – Universal Pictures)
Offizielle Homepage: www.facebook.com/stitchesthemovie

Inhalt: Richard „Stitches“ Grindle ist ein runtergekommener Clown, der auf Kindergeburtstagen auftritt und derbe Witze reißt, die so gar nichts für Kinder sind. Auf einer besonders wilden Geburtstagsparty kommt er bei einem Unfall ums Leben. Jahre später sind die Geburtstagskinder schon Teenager und auf einer Party erscheint ein ungebetener Ehrengast: Stitches ist zurück, um seinen unerwarteten Tod zu rächen… (Universal Pictures)

Einige Bilder zum Film

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Mein Fazit:

Regisseur Conor McMahon bezeichnet „Bad Taste“ und „Braindead“ als Einflüsse für „Stitches„, was vom Budget und vom Look durchaus zutrifft. „Stitches“ ist jedoch kein Film der brilliert, geschweige denn, im gleichen Atemzug mit Peter Jacksons Genre-Klassiker genannt werden sollte. Der Film kann aber trotzdem ganz gut unterhalten.

Die Geschichte ist nicht erwähnenswert. Das Drehbuch wirkt wirr und immer wieder muss dem Zuschauer durch doofe Rückblenden erklärt werden, welche Person jetzt wer ist und was gemacht hat. Das ist mühsam sowie unverständlich, mit einem besseren Drehbuch wäre dies nicht passiert. Leider sind auch die Schauspieler alles andere als toll. Die Kiddies wirken so hölzern wie in einem Grundstufen-Theaterstück. Zum Vergessen.

Das Beste am Film sind klar die Special Effects. Hier hat sich die Film-Crew wirklich ins Zeug gelegt und tollen Old-School-Shit kreiert. Nichts CGI, alles ist handgemacht und mit dem Kunstblut wird nicht gespart. Auch das Konzept der Kills, wie sie auf vergangenen Geschehnissen basieren, wirkt überlegt und ist zudem gekonnt in Szene gesetzt.

„Stitches“ ist kein grossartiger Film, die Schwächen im Bereich Schauspieler und Story können nicht weggezaubert werden. Bei einem gelungenen Fun-Splatter-Streifen zählen jedoch hauptsächlich die Effekte, und deshalb überzeugt Conor McMahons Film trotzdem. Wer die Story & Schauspieler links liegen lassen kann, der wird sich mit diesem Clown-Horror sicherlich einen unterhaltenden Film-Abend machen können.

3/5 Totenköpfen

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Red-Band Trailer

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Bilder: © Universal Pictures. All Rights Reserved.

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Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus