Sinister (2012) [Film-Review]

Kritik zum Film «Sinister» von Regisseur Scott Derrickson

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Land: USA
Jahr: 2012
Regisseur:
Scott Derrickson
Schauspieler:
Ethan Hawke, Vincent D’Onofrio, James Ransone, Fred Dalton Thompson, Clare Foley, Juliet Rylance, Cameron Ocasio, Michael Hall D’Addario, Ethan Haberfield, Danielle Kotch, Blake Mizrahi, Victoria Leigh…
Laufzeit:
ca. 105 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 16 Jahren
Release-Datum: 11. Juli 2013 (DVD/Blu-Ray – Universal Pictures)
Offizielle Homepage: www.haveyouseenhim.com

Inhalt: Der letzte große Erfolg von Krimiautor Ellison Oswalt (Ethan Hawke) liegt schon Jahre zurück. Als sie aus finanziellen Gründen umziehen müssen, erwähnt Ellison seiner Familie gegenüber nichts über die dunkle Geschichte des neuen Hauses: Vor Jahren kam dort eine Familie auf brutale Weise um und die jüngste Tochter verschwand spurlos. Der Autor lässt sich davon nicht beirren und hofft stattdessen, dort seinen neuen Kriminalroman beenden zu können. Auf der nächtlichen Suche nach Inspiration findet er auf dem Dachboden eine Kiste mit alten Filmrollen, die neben Familienaufnahmen des Vorbesitzers auch äußerst verstörende Sequenzen anderer Familien enthalten. Während Ellison versucht, das Geheimnis um die Aufnahmen zu lüften, scheint eine dunkle Macht von seinen Kindern Besitz zu ergreifen. Wird er schnell genug sein, um sie zu retten…? (Universal Pictures)

Einige Bilder zum Film

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Mein Fazit:

Scott Derrickson überraschte 2005 mit seinem Regie-Debüt „The Exorcism of Emily Rose“ – Der Film wurde ein Hit. Von Hollywood bekam Derrickson daraufhin 80 Millionen Dollar, für ein Sci-Fi Remake des Klassikers „The Day the Earth stood still„. Doch dies ging, vor allem an den Kinokassen, mächtig in die Hosen. Mit seinem nun 3. Film übernimmt der Amerikaner wiederum die Zügel einer kleineren Horror-Produktion: „Sinister“ ist Derricksons geglückte Rehabilitation.

Dies vor allem, weil „Sinister“ eine spannende und glaubwürdige Geschichte erzählt. Die Werbung preist den Film im Fahrwasser von „Insidious“ und „Paranormal Activity“ an, was zu einem bestimmten Grad auch zutrifft. Vor allem der Vergleich mit „Insidious“ ist definitiv berechtigt. Im Direktvergleich mit dem Streifen von Regisseur James Wan hat mir „Sinister“ besser gefallen.

Der Film, die Geschichte und die Schauspieler von „Sinister“ wirken Erwachsen. Die Figur von Ethan Hawke hat eine plausible Background-Story und sein Martyrium im Film wirkt glaubwürdig. Natürlich fehlt es nicht an Schock-Momenten, die mehrheitlich aus einem lauten Ton und einem überraschenden Kamera-Schwenk bestehen. Doch der Film baut nicht nur auf solchen Momenten auf – Oft wählt Scott Derrickson bewusst einen anderen Weg um den Zuschauern zu gruseln. Es geht auf.

Mir persönlich hat das Alles wirklich gut gefallen. „Sinister“ ist ein spannender und stimmiger Horror-Thriller, der gekonnt mit Geister-Elementen spielt. Das gefällt.

3.5/5 Totenköpfen

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Red-Band Trailer

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Bilder: © Universal Pictures. All Rights Reserved. ; Poster: IMP Awarads

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Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus