Dawn of the Planet of the Apes (2014) [Film-Review]

Kritik zum Film «Dawn of the Planet of the Apes» von Regisseur Matt Reeves

Dawn of the Planet of the Apes_poster

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Land: USA
Jahr: 2014
Regisseur:
Matt Reeves
Schauspieler: Andy Serkis, Gary Oldman, Judy Greer, Keri Russell, Kodi Smit-McPhee, Toby Kebbell, Jason Clarke, Kirk Acevedo, Kevin Rankin, Keir O’Donnell, Enrique Murciano, Christopher Berry…
Laufzeit:
ca. 130 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 12 Jahren
Release-Datum: 7. August 2014 (Kino – WarnerFox)
Offizielle Homepage: www.dawnoftheplanetoftheapes.ch

Inhalt: Der vor zehn Jahren freigesetzte Virus hat den grössten Teil der Menschheit ausgerottet, und die wenigen Überlebenden hausen in städtischen Ruinen. Während einer Expedition trifft eine Gruppe, angeführt von Malcom (Jason Clarke), auf ein intelligentes Volk der Affen, das im Wald unter der Führung von Caesar (Andy Serkis) lebt. Malcom und Ellie (Keri Russell) erkennen, dass diese wie die Menschen nur verteidigen wollen, was ihnen wichtig ist: ihre Heimat, ihre Familien und ihre Freiheit. Gemeinsam plädieren sie für gegenseitiges Verständnis und erwirken ein Friedensabkommen, das jedoch von kurzer Dauer ist. Für Dreyfus (Gary Oldman) sind die Affen schuld am Virus und damit die erklärten Feinde. Er findet zahlreiche Anhänger, die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Ein letzter Eklat scheint unausweichlich – es kommt zum Kampf, der die Vorherrschaft über die Erde endgültig entscheiden soll. (Fox-Warner)

Einige Bilder zum Film

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Mein Fazit:

Es gibt ihn doch! Den Sommer-Blockbuster, bei welchem man nach der Visionierung nicht mit Kopfweh das Kino verlässt. Kopfschmerzen aufgrund der visuellen und akustischen Volldröhnung, gemischt mit einer Leere, da die Hirnzellen so rein gar nicht gefordert wurden. Und dann der Lichtblick: DAWN OF THE PLANET OF THE APES, das Sequel zum Prequel des Reboots, stellt alles Andere in diesem Sommer in den Schatten.

Matt Reeves‘ Ansatz für seinen 3. Spielfilm hebt sich gekonnt von der Massenware ab. Anstelle von überbordendem Action-Kino mit unzähligen Bösewichten, fokussiert sich der Film auf das Duell Gut gegen Böse sowie Mensch gegen Affe. Dabei werden die Affen ins Zentrum gestellt. Caesar ist der Hauptdarsteller, seine Mit-Affen die Nebendarsteller und der Mensch fungiert als Statist.

In keinem anderen Film in diesem Sommer wird der Zuschauer gezwungen Untertitel zu lesen. Bei diesem Film gehört dies aber zum Konzept, denn schliesslich können Affen (noch) nicht sprechen, aber kommunizieren natürlich trotzdem miteinander. Dass so etwas in einem millionenschweren Hollywood-Film jemals der Fall sein wird, irgendwie unvorstellbar – bis jetzt. Matt Reeves zieht es durch und es geht perfekt auf.

Die Figuren, dabei natürlich allen voran die Affen, sind grossartig. Man fühlt und leidet mit den Protagonisten mit, Spannung ist während der kompletten Laufzeit vorhanden und auch die Action kommt nicht zu kurz. Das Gleichgewicht von Story und Figuren mit Explosionen und Action ist bei DAWN OF THE PLANET OF THE APES perfekt ausbalanciert.

Im Herzen ist die 3. Regie-Arbeit von Matt Reeves aber natürlich trotz allem Aussergewöhnlichem durch und durch ein Blockbuster. Das zeigt sich vor allem in einigen wenigen Story-Verläufen, die nach klassischem Hollywood-Muster ablaufen.

DAWN OF THE PLANET OF THE APES ist eine starke Fortsetzung, die grossartiges Blockbuster-Kino liefert, und mitunter überrascht, weil sich der Film von der Masse abhebt. Ein erfrischender Wind in den Kinos, in diesem bis jetzt wenig überzeugenden Kino-Sommer.

4/5 Totenköpfen

US-Trailer

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Bilder: © Warner-Fox. All Rights Reserved

Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus