A Girl Walks Home Alone at Night (2014) [Film-Review]

Kritik zum Film «A Girl Walks Home Alone at Night» von Regisseurin Ana Lily Amirpour

Bild: © Praesens. All Rights Reserved
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Land: USA
Jahr: 2014
Regisseur:
Ana Lily Amirpour
Schauspieler: Sheila Vand, Arash Marandi, Marshall Manesh, Mozhan Marnò, Dominic Rains, Rome Shadanloo, Milad Eghbali, Reza Sixo Safai, Ray Haratian, Pej Vahdat…
Laufzeit:
ca. 99 Minuten
Altersfreigabe:
Ab 16 Jahren
Release-Datum: 9. April 2015 (Kino – Praesens Film)
Offizielle Homepage: www.agirlwalkshome.com

Inhalt: Die iranische Geisterstadt Bad City ist ein Ort des Todes und der Einsamkeit. Niemand kennt das bedrohliche, nächtliche Geheimnis: Es ist einsam, trinkt Blut und lauert im Dunkeln… (Praesens)

Einige Bilder zum Film

Bild: © Praesens. All Rights Reserved

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Mein Fazit:

Das Spielfilm-Debüt der jungen Regisseurin Ana Lily Amirpour ist eine absurde Mixtur aus Schwarz-Weiss-Bildern und Vampir-Geschichte und dann kommt auch noch iranische Setting hinzu.

Gedreht wurde jedoch in den USA, weil der Inhalt des Filmes im Iran von den Sittenwächtern wohl bereits beim Film-Titel abgeschossen worden wäre. Iranisch ist der Film trotzdem: Gesprochen wird persisch und durch den schwarz-weiss Look könnte die Handlung überall spielen, also auch im Iran.

Im Herzen ist der Film eine Love-Story über einen jungen Typen der sich in ein Mädchen verliebt. Darum herum geht es aber wild zu und her: Dass das Mädchen nämlich eine Vampirin ist, wirkt mitten in der von Drogen, Geld und Sex-verseuchten Stadt „Bad City“ ziemlich harmlos.

Die Geschichte dürfte damit sicher nicht jedermanns Sache sein: Vampir-Aficiandos werden wohl den Horror/Grusel-Anteil vermissen, das Mainstream Publikum wird sich vom Vampir-Part wohl abschrecken lassen. Beides völlig unbegründet.

«A Girl Walks Home Alone At Night» verzaubert mit Style und Originalität. Der Film schaut nicht nur unglaublich gut aus, er tönt auch fantastisch. Hier wurde ein starker Soundtrack zusammengestellt, der vom unbekannten Iranischen Künstler bis zu den White Lies alles abdeckt.

Nicht nur akustisch prallen hier Welten aufeinander, sondern auch wenn im Film die James Dean-inspirierte Hauptfigur auf den Bösewicht trifft, welcher von Ninja inspiriert ist (ja, Ninja von Die Antwoord!).

Ein kleiner aber feiner Film, der verzückt und sich lohnt entdeckt zu werden.

3.5/5

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Teile dieses Artikels wurden im Rahmen der Berichterstattung für SRF-Virus erstellt und zu einem früheren Zeitpunkt bereits veröffentlicht.

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Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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