28 Weeks later [Film-Review]

28 Weeks later

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Land: Grossbritannien
Jahr: 2007
Regisseur: Juan Carlos Fresnadillo
Schauspieler:
Rose Byrne, Jeremy Renner, Harold Perrineau, Catherine McCormack, Mackintosh Muggleton, Idris Elba, Imogen Poots, Robert Carlyle, Emily Beecham, Meghan Popiel, William Meredith, Shahid Ahmed…
VÖ-Datum: 25. Februar 2008 (DVD – 20th Century Fox)
Homepage: http://www.28weekslatermovie.com/

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Inhalt: Der Terror und die Verwüstung, die in „28 Days Later“ gebannt schienen, werden nun in „28 Weeks Later“ zu einem neuen Horror für die Überlebenden. Nachdem die US-Armee den erfolgreichen Kampf gegen das Rage-Virus bekannt gegeben hat, wird in einer Sicherheitszone mit dem Wiederaufbau begonnen.

Doch um ein erneutes Ausbrechen des Virus zu vermeiden, hat die Schutztruppe im Verdachtsfall nur einen einzigen Befehl: Die verdächtige Person muss eliminiert werden. Don Harris (Robert Carlyle), seine Frau Alice (Catherine McCormack) und die Kinder Andy und Tammy finden in dieser Sicherheitszone wieder zusammen. Einer von ihnen trägt unwissentlich ein tödliches Geheimnis in sich, das die Blutlust und das apokalyptische Chaos grausamer als zuvor wieder aufleben lässt. Der Wettlauf beginnt …

Einige Bilder zum Film:



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Mein Fazit zum Film:

Mit 28 Weeks later kommt ein weiteres Sequel in die Kinos. Der Unmut darüber war im Vorfeld sehr gross. Im Internet gab es angeregte Diskussionen, ob der zweite Teil wohl mit dem Ersten mithalten werden könne. Schliesslich ist man als Fan nie glücklich, wenn eine Fortsetzung den eigenen Lieblingsfilm „zerstört“. Der Trailer sah sehr Actionhaltig aus, von Horror fast keine Spur.

Allerdings; Man kann ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass 28 Weeks later eine grossartige Fortsetzung ist. Jedoch nicht durchgehend, aber beginnen wir von vorne. Die Eröffnungsszene könnte kaum besser sein. Hart, kompromisslos, erschütternd. Die Kamera wie auch die Musik sind die wichtigsten Bestandteile dieses Beginns. Mit Egoperspektiven, rasantem hin und her und einem wummernden Score wird der Zuschauer an sein visuell und akustisch aufnehmbares Limit geführt. Als „die Tortur“ vorbei ist, sackt man erst einmal im Kinosessel zusammen und bereitet sich auf das weitere Geschehen vor..

Nach dieser äusserst intensiven Phase kommt ein Storyblock, welcher das pure Gegenteil ist. Es dreht sich fast alles nur noch um die Kinder und verliert an Glaubwürdigkeit und zieht sich dahin. Dies ist auch das grosse Manko des Filmes. Um den Film geniessen zu können, muss man sich die Story irgendwie wegdenken können, denn sie ist zu klischeehaft und absehbar aufgebaut. Schade!

In einem Punkt übertrifft 28 Weeks later seinen Vorgänger um Welten! Das Blut spritzt wie in keinem anderen Mainstreamfilm, der bis jetzt in den Schweizer Kinos gezeigt wurde. Die Effekte sind erste Sahne, denn man erkennt nicht ob es sich um computergenerierte oder handgemachte handelt! Die beste Szene im ganzen Film ist übrigens eine kleine Hommage (so sehe ich das zumindest) an Peter Jacksons Rasenmäherszene in seinem Kultfilm Braindead (natürlich an die heutige Zeit angepasst).

Abgesehen von der Story ist 28 Weeks later ein grandioser Film, welcher optisch brilliert, einen genialen Soundtrack bietet und extrem blutig ist!

3.5/5 Totenköpfe

Deutscher Teaser

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1. Englischer Trailer

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2. Englischer Trailer

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3. Englischer Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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