The Survivalist [Film-Review]

Kritik zum Film «The Survivalist» von Regisseur Stephen Fingleton

© Bulldog. All Rights Reserved. Via Facebook
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Land: Grossbritannien
Jahr: 2014
Regisseur: Stephen Fingleton
Schauspieler: Martin McCann, Mia Goth, Olwen Fouéré
Laufzeit: ca. 105 Minuten
Altersfreigabe: ?
Release-Datum: Lief im Internationalen Spielfilmwettbewerb des 11. Zurich Film Festival
Offizielle Homepage: Facebook-Site
Inhalt: Seit die Erdölvorräte zu Ende sind, ist die Nahrung auf der Erde knapp geworden und jeder Mensch kämpft auf seine Weise ums Überleben. Ein junger Mann hat sich sein Zuhause in einer abgelegenen Waldhütte eingerichtet, wo er als Selbstversorger alleine lebt und seinen Garten, mit dem Gewehr in der Hand bewacht. Sein einsames Dasein gerät aus den Fugen, als eines Tages zwei Fremde, Kathryn und ihre Teenager-Tochter Milja, vor seiner Hütte stehen. Sie bitten um Unterkunft und Nahrung – im Austausch gegen Sex. Eine Übereinkunft kommt zustande und bringt die drei ungleichen Menschen zusammen. Doch in einer Welt, in der jeder kleine Fehler tödlich ausgehen könnte, bleibt das Misstrauen ein stetiger Begleiter. (ZFF.com)

Einige Bilder zum Film

© Bulldog. All Rights Reserved. Via Facebook

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Mein Fazit:

Überleben, und dies um jeden Preis. Oder aber auch: ein Mann alleine im Wald. So könnte man den Film «The Survivalist» kurz und bündig zusammenfassen.

Der Film erzählt eine postapokalyptische Geschichte über einen Mann, der in einer kleinen Hütte im Wald lebt. Nachdem die Menschheit die Öl-Vorkommisse der Erde fertig geplündert hat, ging neben der Gesellschaft auch der Grossteil der Menschen zu Grunde.

„Survival of the fittest“ heisst das neue Motto. Saatgut wird neben Sex zum wichtigsten Handelsgut und nur wer gute Farmkentnisse besitzt, hat eine temporäre Chance zum Überleben.

«The Survivalist» zieht den Zuschauer direkt in diese abgefuckte Welt, in welcher jede fremde Person nur einen Gedanken hat: Dich zu töten. Hinter jedem Busch könnte einer hocken, der nur darauf wartet, deine nächste Unachtsamkeit gnadenlos auszunutzen. Ein starkes Szenario, welches vom Regisseur sehr wirkungsvoll und effektiv umgesetzt wird.

Die Kamera ist stets nahe an den Figuren, über welche man jedoch praktisch nichts weiss. Die Paranoia, jeder gegen jeden, macht auch vor dem Zuschauer nicht halt. Man fühlt sich bei diesem Film mittendrin.

Das Spielfilmdebüt von Stephen Fingleton ist minimalistisch und genau deshalb sehr effektiv. «The Survivalist» macht aus wenig viel und ist dabei von Anfang bis Schluss sackspannend.

3.5/5

Teile dieses Artikels wurden im Rahmen der Berichterstattung für SRF-Virus erstellt und zu einem früheren Zeitpunkt bereits veröffentlicht.

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Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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