There will be Blood [Film-Review]

There will be Blood

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Land:
USA
Jahr: 2006
Regisseur: Paul Thomas Anderson
Schauspieler: Daniel Day-Lewis, Paul Dano, Ciaran Hinds, Kevin J. O’Connor
VÖ-Datum Schweiz: 14. Januar 2008 (Kino – Buena Vista)

Inhalt: Kalifornien zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Clever, gerissen und skrupellos setzt sich Daniel Plainview (DANIEL DAY-LEWIS) an die Spitze des gerade einsetzenden Erdölbooms. Durch einen Tipp erfährt er von einem riesigen nicht erschlossenen Ölfeld, das sich unter der Farm der Familie Sunday in der Kleinstadt Little Boston befindet. Wie immer will er den Farmern das Land billig abkaufen, das Öl fördern und weiterziehen. Doch dieses Ölfeld wird zu seinem Schicksal. Denn obwohl sie seinem Vorhaben erst zustimmen, stellen sich die Sundays Plainview im Laufe der Zeit immer mehr in den Weg, allen voran Sohn Eli (PAUL DANO), der fanatische Laienprediger der Gemeinde. Der Öl-Multi Standard Oil treibt Plainview in die Enge, Unglücksfälle überschatten die Bohrarbeiten. Schließlich sind es zwei Katastrophen in Plainviews eigener Familie, die den Einzelgänger selbst, seine engsten Mitstreiter und die ganze Stadt mehr und mehr in den Untergang stürzen.

Einige Bilder zum Film:

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Mein Fazit:
„There will be blood“ ist für insgesamt 8 Oscars nominiert. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen als ich mir den Film angesehen habe. Vor allem die Darbietung von Daniel Day-Lewis als boshafter Ölmogul Daniel Painsview soll atemberaubend sein.Die Laufzeit des Filmes beträgt satte 158 Minuten, welche allerdings wie im Fluge an mir vorbei gezogen sind (natürlich im positiven Sinn). Die Story wird sehr detailiert und breitgezogen erzählt, allerdings auch relativ einseitig. Der Film konzentriert sich wirklich nur auf den Auf – und Abstieg der Figur Daniel Plainviews. Es gibt keine Bilder aus früheren Zeiten zu sehen, man sieht nur das Hier und Jetzt.

„Da liegt ein ganzer Ozean von Öl unter unseren Füßen. Und niemand kann ihn erreichen! Niemand ausser mir.“ Daniel Plainsview

Die Charakterführung in diesem Film ist wirklich genial. Daniel Plainsview’s psychische Veränderung ist ein schleichender Prozess, der man sich zwischendurch immer wieder bewusst wird, allerdings nie wirklich wahrnimmt. Der Schluss ist dann regelrecht ein Schlag in die Fresse, als man sieht, was aus diesem einst stolzen Manne geworden ist, und man ihn dabei doch die ganze Zeit beobachtet hat.

Der Gegenpol zu Daniel Plainsview, genial gespielt von Daniel Day-Lewis, ist der fanatische Möchtegernpriester Eli, genau so genial gespielt von Paul Dano, die sich nicht wirklich miteinander anfreunden können. Man muss sagen, dass der Film von diesen beiden Schauspielern lebt. Sie bringen Schwung in diese Geschichte, welche zwar gut, aber nicht überragend ist, und treiben den Verlauf voran und machen den Film vor allem sehenswert!

Nach Visionierung dieses Filmes sind für mich zwei Sachen klar. Daniel Day-Lewis wird den Oscar für die beste männliche Hauptrolle bekommen, und die Academy hat keine Ahnung von Filmmusik, denn diese hier hätte eine Nomination für den besten Soundtrack verdient!

Ein Film, den man wegen Daniel Day-Lewis und Paul Dano gesehen haben sollte!

4/5 Totenköpfen

Englischer Trailer

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Deutscher Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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