Let the Right One In [Film-Review]

Let the Right One in

Låt den rätte komma in

So finster die Nacht

Let the right one in_8

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Land: Schweden
Jahr: 2008
Regisseur: Tomas Alfredson
Schauspieler: Kåre Hedebrant, Lina Leandersson, Per Ragnar, Henrik Dahl, Karin Bergquist, Peter Carlberg
Laufzeit: ca. 114 Minuten
Altersfreigabe: ?
Offizielle Homepage: www.lettherightoneinmovie.com
VÖ-Datum: 2. April 2009 (Kino – Ascot Elite)

Inhalt: Oskar ist ein sensibler, auf sich allein gestellter Jugendlicher. Um sich die Langeweile zu vertreiben, treibt er sich im verschneiten Hof seines Wohnhauses herum und stellt sich dabei Racheszenen an den Jungen seiner Klasse vor, die ihn drangsalieren. Als im Haus nebenan Eli mit ihrem Vater einzieht, findet Oskar endlich eine Gefährtin. Das Mädchen, das nur nachts und trotz beissender Kälte im Hemd herauskommt, zieht ihn in seinen Bann. Als es in der Region zu einer Reihe blutrünstiger Morde kommt, ist Oskar überzeugt: Eli muss ein Vampir sein. Diese Vermutung belastet die Freundschaft aber keineswegs, sondern verstärkt sie sogar. Dank Elis Hilfe schafft es Oskar endlich, sich bei seinen Kameraden Respekt zu verschaffen. (NIFFF 2008)

Einige Bilder zum Film:



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Mein Fazit zum Film:

Let the right one in“ ist grosses, berührendes Kino. Regisseur Tomas Alfredson versteht es ausgezeichnet, die beiden Hauptcharaktere intim darzustellen und deren Entwicklung sanft aber bestimmt zu führen. Ein Vampirfilm, den es so noch nie gab.

Die tragisch schöne Geschichte wird anhand von melancholisch winterhaften Bildern erzählt, welche dem Film eine einzigartige Atmosphäre einhauchen. Im Zentrum des Filmes steht das Mobbing resp. die Erniedrigungen, die Oskar von seinen Mitschülern über sich ergehen lassen muss. Gleichzeitig lernt er Eli kennen, die ihn fasziniert und ihm auch gleichzeitig das unbekannte Gefühl der Zuneigung unter Gleichaltrigen vermittelt.

Die Mobbing und Coming-of-Age Geschichte ist pures Independent-Kino, trotzdem wird der Vampir-Nebenplot auch Horrorfans ansprechen. Die Gewaltszenen sind alles andere als reisserisch in Szene gesetzt, vielmehr passen sie sich der verschneiten Landschaft und Alfredsons ruhigen und dezenten Erzählweise an. Horror ist dann am Besten, wenn sich die Genres vermischen, der Zuschauer gefordert und belohnt wird. „Let the right one in“ hat alles davon.

Mit diesem Film präsentiert Tomas Alfredson eine der schönsten Mobbing-Liebes-Vampir-Geschichte überhaupt. Berührend und wunderschön. Sehr, sehr empfehlenswert.

4.5/5 Totenköpfen

US-Trailer

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Red Band Trailer

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Über Jerome 617 Artikel
Admin von Splatterwelt.ch und Filmkritiker bei SRF-Virus

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